Laut Biologen können nach der globalen nuklearen Apokalypse nur Kakerlaken auf unserem Planeten überleben. Wie sich jedoch herausstellte, könnten sie durchaus von riesigen Asseln begleitet werden, die in großen Tiefen im Ozean leben.
Als Referenz: Riesenasseln (Bathynomus giganteus) sind eine Gattung großer Tiefsee-Krebstiere, die aus etwa eineinhalb Dutzend Arten besteht, die im Atlantik, Pazifik und Indischen Ozean vorkommen.
Es wird angenommen, dass diese fußballgroßen Seewanzen mindestens 200 bis 300 Millionen Jahre alt sind. Der Tiefsee-Lebensstil half ihnen, unzählige Naturkatastrophen in dieser Zeit zu überstehen und im Gegensatz zum Beispiel von Dinosauriern bis heute zu überleben. Der erste Bathynomus giganteus wurde Ende der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts im Golf von Mexiko in einer Tiefe von mehr als 2,5 km entdeckt.
Nach den Ergebnissen der modernen Forschung haben Wissenschaftler einige Unterschiede in ihrer DNA, Form und Struktur festgestellt. Zum Beispiel hatte eine vor fünf Jahren gefundene Isopode einen dünneren Körper, wodurch sie sich von ihren Artgenossen abhob.
Nicht weniger interessant ist die Assel, die etwa 700 Meter unter der Halbinsel Yucatan gefunden wurde. Er war etwas kleiner als seine Verwandten (nur 26 cm), hatte aber ziemlich lange Fühler. Insgesamt stehen heute etwa 20 Asselarten auf der Liste, die Riesenasseln ähneln.
Ein großes Rätsel für Wissenschaftler ist, was diese Kreaturen in großen Tiefen essen, wo es sehr wenig Nahrung gibt. Eine seiner Quellen sind die sogenannten "Whale Falls". Wir sprechen von den Kadavern toter Wale unten. Da dies aber recht selten vorkommt, ist nicht ganz klar, was Asseln fressen, wenn keine toten Wale in der Nähe sind.
2022-08-13 17:51:49
Autor: Vitalii Babkin