Der Luxusautohersteller Rolls-Royce will bis 2030 vollelektrisch fahren, aber der Erstgeborene der Marke wird die Ära der Elektrofahrzeuge voraussichtlich erst Ende 2023 einleiten, während das Debütmodell des Spectre getestet wird. Das Auto wurde nach Angaben des Unternehmens unter den Bedingungen der schwedischen Arktis getestet, und insgesamt hat der Prototyp ein Viertel der geplanten 2,5 Millionen km Testfahrt bewältigt.
Die Testphase in Nordschweden, nur 55 km vom Polarkreis entfernt, umfasste laut Electrek nicht nur den Betrieb des Elektrofahrzeugs im Temperaturbereich von minus 26 bis minus 40 Grad Celsius, sondern auch ein umfangreiches Programm von Probefahrten auf See Eis eines zugefrorenen Sees. Ingenieure konnten Daten sammeln, um das Fahrverhalten des Autos auf rutschigen Oberflächen zu verbessern.
Derzeit ist etwa ein Viertel der 2,5 Millionen Kilometer, die das Auto bis zum Ende der Entwicklungstests absolvieren muss, überwunden. Der Hersteller will auf diese Weise den Betrieb eines Elektrofahrzeugs für 400 Jahre simulieren. Es stellt sich heraus, dass der Rolls-Royce Spectre in einem Jahr durchschnittlich 6250 km zurücklegen sollte. Tatsächlich ist dies für ein „vorderes“ Fahrzeug eine völlig bekannte Laufleistung.
Der Erstgeborene der Elektrofahrzeuglinie von Rolls-Royce wird über erweiterte Funktionen verfügen und eine ständige Verbindung zum globalen Netzwerk bieten. Für das Modell ist die Implementierung von etwa 1000 Hauptfunktionen und etwa 25.000 Nebenfunktionen geplant. Von seinen Vorgängern wird der Spectre den Aluminium-Karosserierahmen erben, aber er wird verbessert, um die Komponenten des elektrischen Antriebssystems aufzunehmen. Die Auslieferung neuer Artikel an Kunden soll im vierten Quartal des kommenden Jahres beginnen.
2022-03-31 07:21:40
Autor: Vitalii Babkin