Archäologen haben am Ufer der Donau in Ungarn ausgegraben. Sie entdeckten 525 uralte Urnen der Einäscherung, die zur Vatya-Kultur gehören. Die menschlichen Überreste wurden sorgfältig analysiert. Sie sollen 4000 Jahre alt sein, wie die Stadt Szigetszentmiklos, neben der Urnen gefunden wurden.
Von Sciencealert berichtet.
Über die Vatya-Kultur ist sehr wenig bekannt. Diese alten Menschen lebten ab etwa 2100 v. Chr. im Donaubecken. Sie bauten befestigte Siedlungen und hatten auch riesige Friedhöfe mit vielen eingeäscherten Leichen, deren Asche sie in schöne Keramikurnen stapelten.
Eine der dort entdeckten Urnen zeichnete sich dadurch aus, dass sie teure Gegenstände und kostbaren Schmuck enthielt. Anhand der Überreste konnte festgestellt werden, dass die Urne die Asche einer jungen Frau enthält, die nicht älter als 30 Jahre ist. Sie wurde mit etwa 30 Wochen schwanger mit Zwillingen begraben.
Die Analyse ergab auch, dass die Frau mit etwa 13 Jahren von einem ganz anderen Ort angereist war. Vielleicht heiratete sie einen der Vertreter der Vatya-Kultur, der ziemlich reich und einflussreich war. Dies wird durch das von Archäologen entdeckte Grabset belegt.
Die Frau starb sehr früh, noch während der Schwangerschaft mit zwei Babys. Experten können den Grund dafür nicht nennen und gehen davon aus, dass der Tod durch eine Frühgeburt hervorgerufen worden sein könnte.
2021-08-01 17:49:38
Autor: Vitalii Babkin