Der zuvor veröffentlichte Bericht zur hohen Energieeffizienz der Grafikkarte Radeon RX 6600 XT im Ethereum-Mining ist laut dem Portal AdoredTV nicht ganz zutreffend. Die Karte zeigt sich im Kryptowährungs-Mining wirklich gut, aber nicht so gut, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.
Zuvor hatte ein Nutzer von Dizzy Mining auf seinem YouTube-Kanal ein Video gepostet, in dem er eine Methode zur Optimierung des MSI Radeon RX 6600 XT Gaming X 8G Grafikbeschleunigers für das Mining beschrieb. Er senkte die GPU-Frequenz auf 1,2 GHz und erhöhte die Speicherfrequenz der Karte auf 2,2 GHz, wodurch der Stromverbrauch auf 55 W reduziert und gleichzeitig eine Leistung von 32 MH / s beim Mining von Ethereum erzielt wurde.
Unter Hinweis auf den Nutzer Uzzi38 berichtet das Portal AdoredTV, dass ein Punkt im Dizzy-Mining-Bericht nicht berücksichtigt wird. Im Gegensatz zu NVIDIA-Grafikkarten und älteren AMD-Grafikkarten meldet die neue Serie der Radeon RX 6000-Grafikbeschleuniger die Total Board Power (TBP) nicht in Software, die die Eigenschaften von Grafikkarten beschreibt. Stattdessen wird bei Grafikkarten der neuen Radeon-Serie die sogenannte ASIC-Power angegeben, also der Energieverbrauch des Grafikchips der Grafikkarte sowie des GDDR6-Videospeichers.
Das Portal AdoredTV hat sich entschieden, die Leistung der Radeon RX 6600 XT im Mining unabhängig zu überprüfen und nutzte die Optimierungseinstellungen, die Dizzy Mining in seinem Video vorgeschlagen hat. Wie sich herausstellte, verbraucht die Radeon RX 6600 XT beim Mining von Ethereum sogar 75 W. Somit beträgt das Verhältnis Leistung pro Watt (PPW) 0,42666, was den Modellen Radeon RX 6800 und Radeon RX 5700 XT ähnlich ist.
2021-08-12 15:44:01
Autor: Vitalii Babkin