Der japanische Konzern Panasonic plant den Erwerb von Grundstücken in den USA, um dort eine mehrere Milliarden Dollar teure Mega-Fabrik zur Herstellung eines neuen Batterietyps für Tesla-Elektrofahrzeuge zu bauen. Das teilte die staatlich-öffentliche Fernseh- und Radiogesellschaft NHK am Freitag mit.
Nach Angaben des Senders erwägt Panasonic den Bau eines Werks entweder in Oklahoma oder in Kansas bei Texas, wo Tesla ein neues Werk für Elektrofahrzeuge baut. Der Zeitpunkt des amerikanischen Projekts Panasonic ist noch unbekannt. Offizielle Ankündigungen dazu gab es seitens des japanischen Unternehmens noch nicht.
Panasonic hatte zuvor angekündigt, im März 2024 in zwei neuen Produktionslinien in seinem Werk in der Präfektur Wakayama, Japan, Lithium-Ionen-Batterien des Typs 4680 für Tesla in Serie zu produzieren. Im vergangenen Monat wurden die Pläne des japanischen Unternehmens bekannt, bis Ende März auf der Versuchslinie des Werks in Wakayama mit der Pilotproduktion von Batterien des Typs 4680 zu beginnen.
Die Batterie im Format 4680 (46 x 80 mm) ist etwa fünfmal so groß wie derzeit in Tesla-Elektrofahrzeugen verwendet. Dank der größeren Größe und Dichte der Batterie wird der amerikanische Autohersteller in der Lage sein, die Produktionskosten zu senken und die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen.
2022-03-04 15:57:02
Autor: Vitalii Babkin