Oppo hat die neueste Version der Technologie angekündigt, mit der das Selbstmodul unter den Displays von Smartphones platziert werden kann, ohne die Integrität des Bildschirms zu beeinträchtigen. Im Gegensatz zu früheren Varianten, die eine Anzeige mit geringerer Pixeldichte am Kamerastandort verwendeten, entschied sich Oppo für einen alternativen Ansatz – mit kleineren Pixeln.
Dank dessen behält das OLED-Panel eine mit bloßem Auge nicht zu unterscheidende Bildschärfe - 400 Pixel pro Zoll. Laut Oppo werden die Benutzer "im täglichen Gebrauch kaum oder keinen Unterschied zwischen dem Bereich der Nebenkamera und dem Rest des Bildschirms sehen - dies wird ein deutlich intensiveres visuelles Erlebnis bieten."
Das Unternehmen zeigte ein Bild eines Smartphone-Prototyps mit aktiviertem Buchleser - tatsächlich ist dies das "schlimmste" Szenario für frühere Technologiegenerationen, da ein glatter weißer Hintergrund und lesbarer Text angezeigt werden müssen.
Es ist erwähnenswert, dass dies ein Bild ist, das bei hervorragender Beleuchtung aufgenommen wurde, und auf Wunsch können Sie auch auf einem speziell ausgewählten Oppo-Foto Bildfehler sehen. Dennoch übertrifft das Modell in Sachen Bildqualität das erste auf den Markt gekommene Smartphone mit versteckter Kamera unter dem Display, das ZTE Axon 20 5G.
Beim neuesten ZTE Axon 30 wurde die Sub-Screen-Kameratechnologie jedoch bereits verbessert und das Display bietet eine Bildschirmauflösung, die der Oppos-Lösung von 400 dpi entspricht. Darüber hinaus verwendet das neue Axon ein qualitativ besseres Kameramodul als die Vorgängerversion.
Oppo arbeitet seit mehreren Jahren an Sub-Display-Kameras – der erste Prototyp des entsprechenden Smartphones wurde bereits 2019 auf dem MWC Shanghai demonstriert. Nun gilt es abzuwarten, bis das Unternehmen die Technologie endlich in ein serielles Gerät integrieren kann. Bisher hat das Unternehmen noch nicht einmal einen funktionierenden Prototyp des Smartphones demonstriert.
2021-08-04 16:12:48
Autor: Vitalii Babkin