Einige GPUs der Turing- und Ampere-Serie von NVIDIA beinhalten den sogenannten GPU System Processor (GSP), der sich bisher in keiner Weise gezeigt hat, schreibt das Portal Tom's Hardware. NVIDIA-Treiber 510.39.01 (für Linux) und neuere Grafiktreiber starten automatisch GSP, was die Gesamtleistung und Reaktionsfähigkeit des Systems verbessert.
Es wird darauf hingewiesen, dass der GSP-Coprozessor bisher hauptsächlich auf den professionellen Grafikbeschleunigern von NVIDIA aktiviert wurde. Laut NVIDIA selbst sollen einige Laptops 2022 auch Grafikkarten mit ähnlicher oder ähnlicher Ausstattung erhalten.
Das GSP selbst ist eine separate Einheit (ähnlich dem NVENC-Hardware-Videoencoder) innerhalb der GPU, die sich wie ein Coprozessor verhält und in der Lage ist, einige Funktionen der Central Processing Unit (CPU) des Computers zu übernehmen und diese dadurch teilweise zu entlasten von einigen Low-Level-Aufgaben und Beschleunigung des Systems im Allgemeinen. Er übernimmt insbesondere die Funktionen der Initialisierung der GPU und kümmert sich auch um Aufgaben im Zusammenhang mit der Verwaltung der GPU. Die Übertragung dieser Funktionalität von der CPU auf die GPU ermöglicht es nicht nur, einige der Ressourcen der ersten freizugeben, sondern auch die Arbeit der Grafikkarte selbst zu beschleunigen, indem die Reaktionszeit auf den nächsten Befehl aufgrund des Physischen verkürzt wird nahe Lage des GSP und der GPU. In Zukunft kann die Liste der GSP-Funktionen erweitert werden.
Das Unternehmen machte keine vollständigen Angaben zu den Funktionen des GSP. Auch ist nicht bekannt, wie stark die Steigerung der Systemleistung beim Einsatz von GSP ausfallen wird und bei welchen Aufgaben diese Steigerung zu beobachten ist. Bisher wurde GSP mit Unterstützung auf Treiberebene auf 22 professionellen Geräten auf Basis der Turing- und Ampere-Architekturen aktiviert. Dies sind insbesondere Tesla T4- und T10-Beschleuniger sowie verschiedene Modifikationen von Grafikkarten der A-Serie.
NVIDIA stellte außerdem fest, dass die mobilen GeForce RTX Max-Q-Grafikkarten, die mit den neuen 2022-Laptops gebündelt werden, mit einem Befehls-Coprozessor ausgestattet sind, der die Verantwortung für die Ausführung einiger Low-Level-Operationen von den Schultern der CPU auf den Grafikbeschleuniger überträgt. Tom's Hardware Portal weist darauf hin, dass "Shell" und GSP im Wesentlichen dasselbe sind.
2022-01-20 19:52:11
Autor: Vitalii Babkin