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Nokia durfte erstmals 5G-Netze in China bauen

Nokia durfte erstmals 5G-Netze in China bauen

Nokia erhielt erstmals die Möglichkeit, sich am Bau von 5G-Netzen in China zu beteiligen, nachdem es einen Anteil an einem von drei Verträgen mit dem Betreiber China Mobile erhalten hatte, während Ericsson seinen Anteil an diesem Großprojekt reduziert hat, da er in einen politischen Konflikt verwickelt ist.

An dem Wettbewerb nahmen neben europäischen Unternehmen auch lokale Hersteller von Telekommunikationsgeräten teil, deren Anteile an dem Projekt deutlich größer waren. Damit erhielt Huawei in allen drei Verträgen die Mehrheit der Verträge, ZTE belegte den zweiten Platz.

Derzeit ist China weltweit führend beim Aufbau von Netzen der fünften Generation auf seinem Territorium, was das Land zu einem der größten und profitabelsten Kunden für Unternehmen macht, die sich auf die Arbeit mit Telekommunikationsinfrastrukturen spezialisiert haben.

Nokia, das im vergangenen Jahr auf chinesische Verträge verzichtete, erhielt diesmal 10% an einem der drei Projekte, während Ericsson nur 9,6% an dem anderen erhielt. Das Gesamtbudget für die Ausschreibung wurde auf 6 Milliarden US-Dollar geschätzt und in drei Verträge aufgeteilt. Es wird klargestellt, dass der Anteil des finnischen Unternehmens an der gesamten Ausschreibung nur 4% betrug gegenüber 2% für Ericsson, obwohl der Anteil der schwedischen Marke im letzten Jahr 11% betrug. Ericssons Probleme bei diesem Projekt hängen offenbar damit zusammen, dass Schweden chinesische Unternehmen generell von Projekten zum Aufbau von 5G-Netzen auf seinem Territorium ausgeschlossen hat.

Wie bekannt wurde, hat Nokia bereits Informationen über die positiven Ergebnisse der Ausschreibung, aber alle Details werden am 29. Juli bekannt gegeben, zu diesem Datum soll das Unternehmen über die Finanzergebnisse berichten.

Zwei weitere große chinesische Betreiber, China Telecom und China Unicom, werden in Kürze die Gewinner der zweiten Phase ihrer 5G-Verträge bekannt geben. Bei diesen Projekten macht sich Ericsson jedoch keine Illusionen, das schwedische Unternehmen geht davon aus, dass die Anteile an den Projekten von China Telecom und China Unicom vergleichbar sein werden.


2021-07-20 15:41:50

Autor: Vitalii Babkin

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