Laut den Ergebnissen einer Studie der internationalen Organisation ITU-D und der Alliance for Affordable Internet (A4AI) hat die Verfügbarkeit des Internets im Jahr 2021 weltweit abgenommen – die Pandemie kam den Internetnutzern nicht zugute.
Die Autoren der Studie stellten fest, dass die Preise sowohl für die Festnetz- als auch für die Mobilfunkkommunikation während der Pandemie gestiegen sind. Zur Objektivierung wurde als Richtwert der Wert des Bruttonationaleinkommens (BNE) pro Kopf herangezogen. Es stellte sich heraus, dass die Abonnementgebühr für feste Breitbanddienste im Jahr 2020 2,9 % dieses Indikators betrug und im Jahr 2021 auf 3,5 % anstieg. Auch der mobile Internetzugang ist im Durchschnitt teurer geworden – von 1,9 auf 2 %.
Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass Verbraucher gezwungen waren, andere Waren und Dienstleistungen zu opfern, um während der Pandemie online gehen zu können. Schätzungen zeigen, dass immer weniger Länder das Ziel der UN-Breitbandkommission von erschwinglichen Kosten für Konnektivität von 2 % des monatlichen BNE pro Kopf erfüllen.
2022-03-18 18:38:49
Autor: Vitalii Babkin