Die Testergebnisse des neuen mobilen Prozessors Ryzen 5 6600H von Rembrandt sind in der Geekbench-Datenbank erschienen. Dabei handelt es sich um einen Mittelklasse-Chip mit sechs Kernen und zwölf virtuellen Threads. Tests haben gezeigt, dass das neue Produkt bei Single-Threading-Aufgaben durchschnittlich 6 % schneller und bei Multi-Threading-Aufgaben 23 % schneller ist als die Vorgängergeneration Ryzen 5 5600H.
Der Arbeitsfrequenzbereich des Ryzen 5 6600H reicht von 3,3 bis 4,5 GHz. Bei Geekbench-Tests übertaktete der Chip automatisch auf 4527 MHz. Der Prozessor wurde als Teil eines Laptops der Lenovo 82XX-Serie getestet. Erinnern Sie sich daran, dass einen Tag zuvor der produktivere Ryzen 9 6900HX der gleichen Rembrandt-Serie als Teil des gleichen Systems am gleichen Test teilnahm, der sich als viel schneller herausstellte als das Ryzen 9 5900HX-Modell der vorherigen Generation, aber konnte nicht mit dem Flaggschiff-Modell Intel Core i9-12900H der Alder-Serie Lake-P gleichziehen.
Rembrandt-Prozessoren sind nicht nur mit der neuen Architektur der Rechenkerne Zen 3+ interessant, sondern auch mit ihren integrierten Grafikkernen auf Basis der RDNA2-Architektur. Leider haben diese Geekbench-Benchmarks die integrierte Grafikleistung nicht getestet. Bei der Ankündigung der Rembrandt-Chipserie zeigte AMD, dass die integrierte Grafik des energieeffizienten Modells Ryzen 7 6800U deutlich schneller ist als konkurrierende Lösungen.
Anzumerken ist, dass der erwähnte Geekbench-Test nicht aussagekräftig ist. Sie sollten den Verkauf von Laptops mit neuen AMD-Prozessoren abwarten und auf der Grundlage bestimmter Bewertungen Schlussfolgerungen ziehen.
2022-01-27 06:58:19
Autor: Vitalii Babkin