Microsoft hat sich mit Caterpillar und Ballard Power Systems zusammengetan, um Wasserstoff-Brennstoffzellen-Standby-Generatoren in seinem Rechenzentrum in Quincy, Washington, zu testen. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und soll die Möglichkeit des Einsatzes von Wasserstoff-Brennstoffzellen im Rechenzentrumsmaßstab untersuchen. Das Projekt wird teilweise vom US-Energieministerium (DOE) im Rahmen der Initiative H2 @ Scale finanziert.
Caterpillar wird der Hauptauftragnehmer für die Gesamtsystemintegration, Leistungselektronik und Steuerung sein. Ballard wird einen 1,5-MW-ClearGen-II-Wasserstoff-Brennstoffzellen-Generator bereitstellen, und das National Renewable Energy Laboratory (NREL) wird eine Sicherheits-, Umwelt- und Betriebsanalyse durchführen.
Für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts ist es notwendig, eine Reihe von Problemen zu lösen. Damit Brennstoffzellen 48 Stunden lang 3 MW Leistung liefern können, werden ca. 68 m3 flüssiger Wasserstoff benötigt, der deutlich mehr Speicherplatz benötigt als Dieselkraftstoff. Um Undichtigkeiten zu vermeiden, sind spezielle Rohrleitungen erforderlich, und der Wasserstoff selbst muss unter -253 ° C gelagert werden. Microsoft hat zuvor erfolgreich eine 250-kW-Wasserstoff-Brennstoffzelle von Power Innovations getestet.
2021-11-23 04:22:03
Autor: Vitalii Babkin