Das britische Startup Bamboo Systems, das sich auf die Entwicklung von Servern mit Arm-Architektur spezialisiert hat, hat seine Aktivitäten eingeschränkt. Das Unternehmen reagiert nicht auf Anfragen und seine Website ist nicht mehr verfügbar. Das Domänenprofil wurde laut Netzwerkquellen zuletzt am 30. Dezember aktualisiert.
Bamboo Systems begann sein Armserver-Geschäft im Jahr 2015, als es noch als Kaleao bekannt war. Ziel des Unternehmens war die Entwicklung einer neuen Produktfamilie für Rechenzentren. Im Jahr 2019 wurde das Startup nach der Beschaffung von 4,5 Millionen US-Dollar in Bamboo Systems umbenannt. Im Jahr 2020 fand eine weitere Investitionsrunde statt: Dann konnte das Unternehmen 7 Millionen Dollar für die Entwicklung erhalten.
Leider ging bei Bamboo Systems einiges schief und alle Schlüsselfiguren verließen das Unternehmen. Im vergangenen August verließ Victoria Gray, die Marketingdirektorin, das Unternehmen. Im November 2021 trat COO Stuart Gallagher zurück. Und vor kurzem verließ CEO Tony Creythorn, um zu Zadara zu wechseln. Damit hörte der einst vielversprechende Entwickler von Arm-Servern einfach auf zu existieren.
2022-01-09 17:38:45
Autor: Vitalii Babkin