In dieser Woche fand in Neu-Delhi ein Treffen der 90. Generalversammlung der Internationalen Kriminalpolizeilichen Organisation (Interpol) statt. Im Rahmen dieser Ballveranstaltung wird „das weltweit erste speziell für die Strafverfolgung geschaffene Metaversum“ präsentiert.
Interpol stellte fest, dass die Organisation veranlasst wurde, das Metaverse zu entwickeln, weil Angreifer diese Technologie bereits verwenden, um Verbrechen zu begehen. Wichtig war auch, dass die gesellschaftliche Akzeptanz virtueller Welten erwartungsgemäß in den kommenden Jahren stetig steigen wird.
„Da die Zahl der Metaverse-Benutzer wächst und die Technologie voranschreitet, wird die Liste möglicher Verbrechen erweitert und umfasst möglicherweise Verbrechen gegen Kinder, Datendiebstahl, Geldwäsche, Finanzbetrug, Fälschung, Verbreitung von Ransomware, Phishing und sexuelle Belästigung“, sagten sie Interpol.
Das Interpol Metaverse wird es Strafverfolgungsbeamten aus verschiedenen Ländern ermöglichen, durch die Verwendung virtueller Avatare miteinander zu interagieren. Außerdem soll es für Kurse zu forensischen Ermittlungen und andere Aktivitäten genutzt werden. Zur Interaktion mit dem Metaversum wird ein VR-Headset verwendet, die Verbindung selbst erfolgt über einen sicheren Cloud-Service des Fachbereichs. Interpol hofft, dass die Nutzung des virtuellen Raums eine effizientere und effektivere Interaktion zwischen Einheiten aus verschiedenen Ländern ermöglichen wird.
2022-10-22 04:34:25
Autor: Vitalii Babkin