Die Staatliche Eremitage verhandelt über die Möglichkeit, NFT-Token für darin aufbewahrte Kunstwerke auszugeben. Mit ihrer Hilfe will die Organisation Gelder für Restaurierung und andere Aufgaben einwerben. Das teilte Marina Tsyguleva, die Leiterin der Rechtsabteilung des Museums, Interfax mit.
Laut Tsyguleva untersuchen sie immer noch nur die Möglichkeit, Token auszugeben. Sie stellte klar, dass die Eremitage möglicherweise die Gesetzgebung klären muss, da unklar ist, ob NFT unter das Konzept eines digitalen Vermögenswerts fällt. Der Anwalt schlug vor, sie gemäß der Initiative der Bank von Russland aus der Regulierung zu entfernen.
Der Museumsvertreter stellte außerdem klar, dass nur nicht-exklusive Rechte verkauft werden dürfen, was den Eintritt in den NFT-Markt erschwert.
Dies ist nicht die erste Hermitage-Initiative im Bereich der nicht fungiblen Token. Im März kündigte das Museum die erste NFT-Kunstausstellung in Russland an. Sie soll Ende 2021 stattfinden. Welche Token in der Ausstellung zu finden sind, ist noch nicht klar.
2021-07-02 17:13:42
Autor: Vitalii Babkin