Die neueste Preisanalyse von 3DCenter.org für die Grafikbeschleuniger GeForce RTX 3000 und Radeon RX 6000 zeigt, dass Grafikkarten im Januar billiger geworden sind. Nach wie vor zeigen die Statistiken die Preisdynamik für Grafikkarten nur in den größten Geschäften in Deutschland und Österreich.
Der Abwärtstrend bei den Preisen für Grafikkarten wurde bereits Anfang Januar festgestellt und setzte sich dann fort. Wurden die Modelle der GeForce RTX 30-Serie Anfang des Monats durchschnittlich 85 % über den empfohlenen Preisen verkauft, liegt die Marge heute bei 72 %. Gleichzeitig sank der durchschnittliche Aufschlag für AMD-Karten im Januar von 78 % auf 67 %.
Man könnte meinen, dass die jüngsten Änderungen der Grafikkartenpreise mit dem Wert der Ethereum-Kryptowährung zusammenhängen, die sich letzte Woche den Sommertiefs des letzten Jahres näherte und weiter sinkt. Dieser Faktor wird den Grafikkartenmarkt jedoch erst in den kommenden Wochen beeinflussen. Daher versprechen zukünftige Statistiken noch interessanter zu werden.
Einer der Faktoren, die sich auf die weitere Reduzierung der Kosten für Grafikkarten auswirken können, ist der Übergang zum Proof-of-Stake-Mining-Modell für das Ethereum-Mining, das im Juni dieses Jahres erwartet wird. Dank dessen werden für das Kryptowährungs-Mining keine Grafikkarten mehr benötigt.
Die Ankunft der niedrigeren Modelle der Beschleuniger Radeon RX 6500 XT (bereits im Verkauf) und GeForce RTX 3050 (Verkaufsbeginn am Donnerstag) sollte die Preissituation ebenfalls verbessern.
2022-01-24 16:51:54
Autor: Vitalii Babkin