Eine neue Analyse des Grafikkartenmarktes in Deutschland und Österreich, die von 3DCenter erstellt wurde, zeigt, dass die Preise für die Grafikbeschleuniger der Serien Radeon RX 6000 und GeForce RTX 30 im April weiter sinken werden. Bis Mitte des Monats sanken die durchschnittlichen Kosten für Grafikkarten auf einen Rekordwert der letzten 16 Monate.
Wenn Anfang 2022 der Durchschnittspreis für Beschleuniger 80 % über den empfohlenen Kosten lag, dann sind es bis zum 17. April nur 12 % mehr für die Radeon RX 6000-Modelle und 19 % mehr für die GeForce RTX 30-Serie. 3DCenter veröffentlicht normalerweise alle drei Wochen Berichte. Seit dem letzten Bericht sind die Kosten für Beschleuniger im Schnitt um 13 Prozentpunkte bei Radeon-Grafikkarten und um 6 Prozentpunkte bei GeForce gesunken.
Auch die Verfügbarkeit von Grafikkarten ist dem Bericht zufolge derzeit auf höchstem Niveau. Das mag zum Teil daran liegen, dass einige potenzielle Käufer bereits weniger Interesse an der aktuellen Generation von Beschleunigern zeigen und Grafikkarten der neuen Generation erwarten. Ihre Bekanntgabe soll noch in diesem Jahr erfolgen. Gleichzeitig haben weder AMD noch NVIDIA eine natürliche Reduzierung der empfohlenen Preise für Beschleuniger angekündigt, und sie versuchen auch nicht, den Verkauf der aktuellen Grafikkartengeneration durch verschiedene Werbeaktionen zu steigern, wie dies bei früheren Beschleunigergenerationen der Fall war das Ende ihres Lebenszyklus.
Laut dem VideoCardz-Portal wird die Ankündigung der Grafikkarten Radeon RX 7000 und GeForce RTX 4000 in den nächsten 5-6 Monaten erwartet. Gleichzeitig bereitet AMD auch die Veröffentlichung aktualisierter Modelle der Radeon RX 6000 der aktuellen Generation mit schnellerem Videospeicher vor. Sie sollen nächsten Monat im Handel erhältlich sein.
2022-04-19 05:45:14
Autor: Vitalii Babkin