Amerikanische Ärzte kamen zu dem Schluss, dass eine hohe Dosis Vitamin D den Zustand von Patienten mit mittelschwerem bis schwerem COVID-19 nicht verbessern kann. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit werden im Journal der American Medical Association veröffentlicht.
In einer doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten Studie wurden 240 Coronavirus-Patienten eingeschlossen, die in zwei Gruppen eingeteilt wurden. Eine Gruppe erhielt Vitamin D3 in einer Einzeldosis von 200.000 internationalen Einheiten, die in Erdnussbutter enthalten waren. Die Kontrollgruppe erhielt ein Erdnussbutter-Placebo. Alle Patienten erhielten eine Standardbehandlung, einschließlich Antibiotika und entzündungshemmender Medikamente.
Das Hauptziel der Studie war es, Vitamin D als mögliche Reduzierung der Krankenhausaufenthalte zu testen. Die Wissenschaftler bewerteten jedoch auch die Auswirkungen auf das Risiko der Aufnahme auf die Intensivstation, der Intubation oder des Todes.
Es stellte sich heraus, dass es keinen Grund gibt, bei Patienten mit schwerem COVID-19 eine hohe Dosis Vitamin D zu verwenden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die konstante Aufnahme des Vitamins keine positiven Auswirkungen hat.
Experten zufolge sollten ältere Menschen und Patienten mit chronischen Krankheiten wie Osteoporose einen Vitamin-D-Spiegel von mehr als 30 Nanogramm pro Milliliter Blut (ng / ml) aufweisen. Für gesunde Erwachsene beträgt eine akzeptable Menge 20 ng / ml.
2021-04-28 05:04:24
Autor: Vitalii Babkin