Nanominer, ein Entwickler von Kryptowährungs-Mining-Software, hat seiner Software Unterstützung für Intel Arc-Grafikbeschleuniger hinzugefügt. Dies ist die erste derartige Lösung. Denken Sie daran, dass offiziell Intel Arc-Grafikkarten das Mining nicht unterstützen.
Laut dem Portal VideoCardz wurde die neue Software bereits von Cryptominern getestet. Letztere bestätigte, dass die Intel-Karte wirklich gelernt hat, wie man Kryptowährung schürft – wenn auch nicht sehr effizient. Accelerator Arc A380 ist bisher die einzige Grafikkarte der Arc-Serie, die offiziell zum Verkauf steht. Seine Ethereum-Mining-Leistung beträgt 10,2 Mhash/s ohne Optimierungen. Bedenkt man, dass die typische Leistungsaufnahme der Karte bei 75 W liegt (durch Mining-Tests bestätigt), ist die Effizienz sehr gering – schlechter als beispielsweise die GeForce GTX 1660.
Es wird erklärt, dass die Intel-Karte im Mining unter der geringen Breite des Speicherbusses (96 Bit), sowie unter der relativ geringen Anzahl an Grafikkernen (8 Xe-Kerne) leidet. Daher bietet dieser Arc A380 eine Effizienz von 0,136 Mhash/s pro Watt verbrauchter Leistung, was unter dem Durchschnitt der meisten gängigen GPU-Modelle von 0,38 Mhash/s liegt.
Abhängig von den Einstellungen kann Arc A380 Ethereum (ETH) oder Ethereum Classic (ETC) minen. Dies liegt daran, dass die DAG-Größe für Ethereum 5127 MB beträgt, während die dem Benutzer für die Arc A380-Karte zur Verfügung stehende Speichermenge 4832 MB beträgt. Die Karte selbst hat 6 GB GDDR6-Speicher an Bord, ein Teil davon wird jedoch für Betriebssystemgrafiken ausgegeben.
Es sei daran erinnert, dass Ethereum (ETH) voraussichtlich im September auf das Proof-of-Stake-Modell umstellen wird, sodass das Mining dieses Altcoins auf jeder Grafikkarte unmöglich wird.
Für diesen Fall unterstützt Nanominer die automatische Algorithmusänderung für das Ethereum Classic (ETC)-Mining, wie der Red Panda Mining-Blogger im obigen Video demonstriert.
2022-08-29 03:27:19
Autor: Vitalii Babkin