Die von der Europäischen Weltraumorganisation ESA gestarteten Raumsonden Solar Orbiter und BepiColombo flogen im Abstand von 33 Stunden an der Venus vorbei.
Der Flug zweier Raumsonden an der Venus mit einem so kleinen Zeitunterschied ermöglichte es, ein Foto zu machen und andere Daten zu sammeln. Momentan werden die Daten weiter analysiert, aber es ist den ESA-Wissenschaftlern bereits gelungen, einige davon in Schall umzuwandeln und zu demonstrieren, wie es ist, sich einem solchen kosmischen Körper zu nähern.
Die Raumsonden Solar Orbiter und BepiColombo flogen im Abstand von 33 Stunden am Planeten vorbei. Am 9. August näherte sich der Solar Orbiter dem Planeten in einer Entfernung von 7995 km, und sein „Kollege“ befand sich am 10. August in einer Entfernung von nur 552 km über der Venusoberfläche. Wie die ESA-Spezialisten klarstellten, werden diese Manöver zur Schwerkraftunterstützung den Fahrzeugen helfen, ihre Zielpunkte mit weniger Kraftaufwand zu erreichen. Dann macht sich BepiColombo auf in Richtung Merkur, den es in der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober erreichen wird. Und Solar Orbiter macht sich auf den Weg zur Erde, hier wird er am 27. November sein.
Die Annäherung an die Venus erforderte eine hochpräzise Navigation von ESA-Spezialisten. Während des Fluges erlebte die Raumsonde BepiColombo einen starken Temperaturabfall, als ihre Route von der Nachtseite zur Tagesseite des Planeten führte. Solar Orbiter wiederum verzeichnete auf einem seiner acht Sonnenkollektoren einen Temperaturanstieg von 110 ° C - von -100 ° C auf + 10 ° C. Gleichzeitig stieg die Temperatur im Comic-Apparat nur um 2 - 3 Grad, die Wärmedämmung half. Die Ausrüstung der Raumsonde ermöglichte es, nur ein Schwarz-Weiß-Bild der Venus zu erhalten.
BepiColombo ist ein Gemeinschaftsprojekt der europäischen und japanischen Raumfahrtagenturen. Solar Orbiter wurde von der ESA in Zusammenarbeit mit der US-NASA gestartet.
2021-08-15 16:22:29
Autor: Vitalii Babkin