BMW und Mini bewegen sich in Richtung eines Agentenvertriebsmodells in ganz Europa und folgen damit dem Beispiel von Mercedes-Benz und Audi, die auf ein Direktvertriebsprogramm umgestiegen sind. BMW Group Vertriebs- und Marketingleiter Peter Nota bestätigte, dass die Marke Gespräche mit europäischen Händlern führt, um auf das Agenturmodell umzusteigen.
Diese Bestätigung kommt ein paar Monate, nachdem das Autohaus angekündigt hat, dass BMW sein Händlersystem in Europa ab 2024 für die Marke Mini und ab 2026 für die Marke BMW selbst beenden wird. Der Umzug wurde noch nicht bestätigt.
Im Rahmen des Agenturmodells wird BMW Lagerbestände führen und den Kunden direkt Rechnungen stellen. Die Händler werden dann damit beauftragt, neue Fahrzeuge zu liefern und eine feste Gebühr für das verkaufte Fahrzeug zu erhalten. Während die Händler weniger Geld mit Autos mit diesem Modell verdienen, sagt BMW, dass sie die Werbekosten senken werden. Auto News stellt fest, dass Premium-Autohersteller in ganz Europa Händlermargen von 12 bis 16 % anbieten. Die Provisionen beim Vertrieb über das Agenturmodell werden etwa halbiert.
Denken Sie daran, dass nicht nur BMW, Mercedes-Benz und Audi den Verkauf eines solchen Modells anstreben. Stellantis wird Mitte 2023 mit seinen Marken Alfa Romeo, DS, Lancia, Citroen, Fiat Professional, Opel/Vauxhall und Peugeot folgen. Der VW-Konzern vertreibt seine Elektrofahrzeuge der Marke ID auch über Agenten.
2022-05-26 12:07:54
Autor: Vitalii Babkin