Das israelische Unternehmen Rafael hat Eisenstrahl-Laserwaffen erfolgreich in verschiedenen Bedrohungsszenarien mit steilen Flugbahnen getestet, darunter das Abfangen von UAVs, Artillerieminen, Marschflugkörpern und Panzerabwehrraketen. Eine vielversprechende Waffe sollte das berühmte israelische Luftverteidigungssystem Iron Dome ergänzen. Aber wann es in Betrieb genommen wird, kann heute niemand sagen.
Laut israelischen Quellen kann das taktische Raketenabwehrsystem Iron Dome Ziele in einer Entfernung von weniger als 4 km kaum bewältigen. Außerdem kostet jeder Schuss – Raketenabwehr – das israelische Verteidigungsbudget über 100.000 Dollar.Eine „Laserkanone“ kann sehr, sehr teuer sein, aber jeder Schuss kostet etwa 1 Dollar. Dadurch ist es kostengünstig, selbst für militärische Zwecke umgebaute Penny-Drohnen sowie Mörserminen und andere kleine und kostengünstige Ziele zu zerstören.
Derzeit hat der Entwickler die Laserleistung des Iron Beam-Prototyp-Lasersystems nicht gemeldet. Zum Einsatz kommt eine Anlage mit einer Leistung von mehreren hundert Kilowatt. Das wird nicht morgen oder übermorgen passieren, aber am Ende des laufenden Jahrzehnts oder in der Mitte davon wird etwas Bedeutendes getan worden sein. Es wird erwartet, dass die auf einem Glasfaserlaser basierende Raketenabwehr Iron Beam in der Lage sein wird, mehrere Ziele mit "Lichtgeschwindigkeit" zu treffen und sie in fünf Sekunden in einer Entfernung von bis zu 7 km zu zerstören.
2022-04-19 14:05:42
Autor: Vitalii Babkin