Intel hat sich mit einer Reihe von Unternehmen zusammengetan, um eine neue Pathfinder-Lösung anzukündigen, die bei der Entwicklung von RISC-V-basierten SoCs helfen soll. Für Intel Pathfinder für RISC-V stellen Anbieter RISC-V-Kerne, IP-Blöcke und Softwarelösungen bereit, die auf FPGAs für Entwicklung und Debugging bereitgestellt werden können, und die Arbeit mit solchen komplexen Prototypen zukünftiger SoCs ist in einer einheitlichen IDE verfügbar.
Es werden zwei Versionen des Produkts verfügbar sein, Starter Edition und Professional Edition. Die erste ist kostenlos und richtet sich an Enthusiasten, wissenschaftliche und akademische Kreise. Es erfordert nicht das zwingende Vorhandensein eines FPGAs, da Sie mit einem Software-Emulator auskommen können. Die zweite richtet sich an Entwickler von kommerziellen Software- und Hardwarelösungen und erhält ein breiteres Angebot an IP-Blöcken und Software.
Zwei Dutzend Unternehmen haben sich der Pathfinder-Initiative angeschlossen. Andes lieferte die Prozessoreinheiten AX45MP und NX27V, Rocket-Cores wurden von der Chips Alliance erhalten, Codasip teilte den L31-Core, Fraunhofer IMS bot den AIRISC SoC an, MIPS gab EvoCore P8700 und I8500, OpenHW Group gab CVE4 und CVA6 und SiFive gab den P550. Entwicklungs- und Debugging-Tools sowie andere Softwarelösungen wurden von Cadence, Codeplay, Check Point Software Technologies, Imperas, IOTech und Siemens bereitgestellt.
Ein Teil der IP-Blöcke wird von STMicroelectronics bezogen. Schließlich wurde von Terasic eine fertige und kostengünstige Plattform vorbereitet, sein Developer Kit für Intel Pathfinder für RISC-V wird 449 US-Dollar kosten. Das Board umfasst ein kleines Cyclone IV EP4CE115 FPGA, 128 MB SDRAM, einen zweizeiligen LCD-Bildschirm, ein Paar 1-GbE-Ports und eine Vielzahl von Standardschnittstellen. Wie wir uns erinnern, hat Intel zuvor seinen Wunsch angekündigt, das RISC-V-Ökosystem zu entwickeln, und auch Partnerschaftsabkommen mit Esperanto und Ventana geschlossen.
2022-09-01 13:19:46
Autor: Vitalii Babkin