Zusammen mit der offiziellen Ankündigung der Core-Prozessoren der 13. Generation mit dem Codenamen Raptor Lake hat Intel heute auch den neuen Chipsatz der 700er-Serie vorgestellt, der von Motherboards verwendet wird, die für die neuen Chips entwickelt wurden.
Der Hersteller berichtete, dass die Chipsätze der 700er-Serie im Vergleich zu ihren Vorgängern der 600er-Serie die Anzahl der DMI 4.0-Leitungen, die die Kommunikation zwischen dem Chipsatz und dem Prozessor ermöglichen, von vier auf acht erhöht haben, was den Zugriff des Prozessors auf die Peripherie beschleunigen sollte Geräte, Erweiterungskarten, Netzwerkadapter usw.
Außerdem erhielt die neue Chipsatzserie im Vergleich zu den Chipsätzen der vorherigen Generation acht zusätzliche PCIe 4.0-Lanes. Damit steigt die Zahl auf 20, was in Kombination mit PCIe 3.0-Lanes insgesamt 28 PCIe-Lanes für Erweiterungskarten und SSDs unterstützt.
Die neuen Chipsätze haben auch die Anzahl der unterstützten USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gb/s) Schnittstellen von vier auf fünf erhöht. Die Intel Core-Prozessoren der 13. Generation selbst bieten Unterstützung für 16 PCIe 5.0-Lanes und vier PCIe 4.0 für SSDs.
Ein weiteres Feature der Raptor-Lake-Prozessoren ist ihre Kompatibilität mit Intel-Motherboards der 600er-Serie, was sicherlich Besitzer aktueller Boards freuen wird, die ihre Alder-Lake-Chips mit neueren Lösungen aktualisieren möchten. Ab dem 20. Oktober sind Mainboards auf Basis des neuen Z790-Chipsatzes erhältlich, den Intel als Lösung für ältere Modelle von Raptor-Lake-Prozessoren positioniert.
2022-09-27 20:26:39
Autor: Vitalii Babkin