Die irrtümlich gemeinfrei veröffentlichte Intel-Grafiktreiberversion 30.0.101.9999 enthält viele interessante Informationen. So sind beispielsweise die Namen einiger Modelle zukünftiger diskreter Grafikbeschleuniger des Unternehmens bekannt geworden.
In den Treiber-Sys-Dateien wurden Hinweise auf zwei Desktop- und zwei mobile Grafikbeschleuniger der Arc-Alchemist-Reihe auf Basis der Xe-HPG-Architektur gefunden. Das Desktop-Segment wird durch die Modelle Intel Arc A380 und Intel Arc A350 repräsentiert, mobile - Intel Arc A370M und Intel Arc A350M.
Der Intel-Leak bestätigte erstmals die tatsächlichen Namen seiner zukünftigen Grafikkarten, schreibt VideoCardz. Höchstwahrscheinlich enthält die Liste nicht alle Modelle von Beschleunigern, die das Unternehmen in absehbarer Zeit auf den Markt bringen wird. Früheren Gerüchten zufolge soll die Intel Arc Alchemist-Serie auf fünf verschiedenen Varianten der DG2-GPU basieren, die sich sowohl in der Anzahl der Grafikkerne als auch in der Größe des Videospeichers unterscheiden.
Laut früheren Leaks wird die Intel Arc A380 Grafikkarte das Leistungsniveau der GeForce GTX 1650 Super bieten. Seine GPU läuft mit bis zu 2,45 GHz. Dieser Beschleuniger erhält 6 GB GDDR6-Speicher. Mit anderen Worten, wir sprechen nicht über das Flaggschiff der Intel-Grafikkartenserie, das angeblich 16 GB Speicher erhalten soll. Das Intel Arc A350-Modell wiederum kann ein Konkurrent für die noch unangekündigten GeForce RTX 3050 und Radeon RX 6400 werden. Dieser Grafikkarte werden Intel 96 Ausführungsgrafikeinheiten und 4 GB GDDR6-Speicher zugeschrieben.
2021-12-16 18:15:43
Autor: Vitalii Babkin