Gleich mehrere chinesische Quellen meldeten gleich, dass die Leistung der mobilen diskreten Grafikkarte Intel Arc A730M im Grafiktest 3DMark Time Spy höher ausgefallen sei als die der mobilen GeForce RTX 3070. Diese Information wird indirekt auch durch die Datenbank des Portals Notebookcheck bestätigt , wonach die Intel Arc A730M unter 115W sogar schneller sein kann als einige GeForce RTX 3070 Ti Max-Q-Modelle.
Die auf der ACM-G10-GPU basierende Intel Arc A730M-Grafikkarte wurde als Teil eines Machenike-Laptops mit einem 14-Kern-Core-i7-12700H-Prozessor getestet, der erstmals von einem chinesischen Insider unter dem Pseudonym Golden Pig Upgrade auf der Weibo-Plattform veröffentlicht wurde. Im Grafiktest 3DMark Time Spy erzielte die Intel-Karte 10.107 Punkte. Laut Notebookcheck erreicht die GeForce RTX 3070 im gleichen Test durchschnittlich 9462 Punkte.
Kurz nachdem die Informationen von einem Insider veröffentlicht wurden, wurde die Leistung der Intel Arc A730M von Machenike selbst bestätigt. Richtig, auf ihrer veröffentlichten Werbefolie zeigt der Intel-Beschleuniger ein etwas bescheideneres Ergebnis in 3DMark Time Spy – 10 & nbps; 002 Punkte.
Allerdings fällt die Leistung im 3DMark Fire Strike Test der Intel Arc A730M etwas geringer aus als die der GeForce RTX 3070. Letztere erreicht darin 25.484 Punkte, die Intel-Karte 23.090, ist aber immer noch schneller als die Mobile GeForce RTX 3060.
Die Grafikkarte Intel Arc A730M baut auf einer abgespeckten Version des Intel ACM-G10-Prozessors auf, der nur 24 statt möglicher 32 Xe-Kerne erhalten wird. Die Karte ist mit 12 GB GDDR6-Speicher mit einem 192-Bit-Bus ausgestattet. Die Leistungsaufnahme des Beschleunigers beträgt bis zu 120 Watt. Zum Vergleich wird ein vollwertiger ACM-G10-Chip mit 32 Xe-Kernen als Teil des Flaggschiffmodells Intel Arc A770M mit einer TDP von über 150 W verwendet.
2022-06-06 16:28:11
Autor: Vitalii Babkin