Intel gab gestern den Verkaufsstart der Grafikbeschleuniger Arc A770 und Arc A750 bekannt. Bisher deutet alles darauf hin, dass der Launch, wie schon beim zuvor erschienenen Nachwuchsmodell Arc A380, eher förmlich ausgefallen ist. Neue Grafikkarten sind derzeit einfach nirgendwo erhältlich - bestenfalls wird empfohlen, bis zum 17. Oktober auf eine Bestellung zu warten, und viele Verkäufer geben nicht einmal die Daten an.
Bei den Modellen Arc A770 und Arc A750 erweiterte Intel umgehend die Liste der Regionen, in denen diese Beschleuniger zu finden sind. Die offizielle Intel-Website gibt an, dass die Grafikkarten in den USA, Deutschland, Spanien, Großbritannien, Norwegen, Schweden, China, Australien, Südkorea und Taiwan erhältlich sein werden. Gleichzeitig werden neue Artikel bei einer sehr bescheidenen Anzahl von Einzelhändlern erhältlich sein. In den Geschäften, in denen Grafikkarten bereits auf Lager sind, sind sie noch nicht verfügbar. Der große amerikanische Einzelhändler Newegg hat beispielsweise keine Karten auf Lager. Andere bieten eine Vorbestellung an.
Der französische Einzelhändler Topachat erhält die Grafikkarten erst am 17. Oktober. Das Referenzmodell Arc A770 mit 16 GB Speicher kostet 460 Euro, das Modell Arc A750 380 Euro. In Deutschland ist nur Vorbestellung möglich, nur in einem Geschäft und nur auf Arc A750. Der Preis beträgt 350 Euro.
Auch der britische Shop Ebuyer hat noch keine neuen Grafikkarten von Intel erhalten. Das Datum ihres Erscheinens ist nicht angegeben. Die dortigen Referenzversionen von Beschleunigern werden auf 400 und 330 britische Pfund geschätzt, was ungefähr 445 bzw. 367 US-Dollar entspricht.
Die Arc A750 und A770 können Sie bereits in der Referenzversion beim polnischen Händler Komputronik bestellen. Sie versprechen, Einkäufe am 20. Oktober auszuliefern. Die jüngere Neuheit kostet 1749 Zloty, was ungefähr 350 US-Dollar entspricht, und für die ältere werden 2099 Zloty oder etwa 420 US-Dollar verlangt.
Denken Sie daran, dass die Arc A770-Grafikkarte auf dem ACM-G10-Grafikprozessor mit 32 Xe-Kernen (4096 FP32-Einheiten), 32 Raytracing-Einheiten und 512 XMX-Matrix-Engines basiert. Die Karte wird in 8-GB- und 16-GB-GDDR6-Varianten erhältlich sein. Der empfohlene Preis für die 8-GB-Version beträgt 329 US-Dollar, während die 16-GB-Version 349 US-Dollar kostet. Das Arc A750-Modell verwendet eine leicht "abgespeckte" ACM-G10-GPU mit 28 Xe-Kernen (3584 FP32-Einheiten), 28 Raytracing-Einheiten und 480 XMX-Matrix-Engines. Die Karte hat 8 GB Speicher und kostet 289 US-Dollar. Bisher haben nur ASRock und Gunnir ihre Versionen von Grafikkarten vorgestellt. Außerdem werden Optionen von Acer zur Veröffentlichung vorbereitet.
2022-10-13 09:39:13
Autor: Vitalii Babkin