Auf der Messe Formnext 2022 in Frankfurt präsentierte das Berliner Unternehmen nFrontier ein Miniatur-Elektrofahrzeug UILA, das auf einem industriellen 3D-Drucker Stratasys F770 basiert und bereits für die Massenproduktion vorbereitet wird. Das Drucken ermöglicht Kosteneinsparungen und einige Anpassungen für jede Maschine.
Das Elektroauto wird auf einem Aluminiumrahmen gebaut, während die Karosserieteile, das Lenkrad und die Sitze 3D-gedruckt werden. Die Abmessungen der Maschine sind 2,3 m lang, 0,9 m breit und 1,7 m hoch, bei einem Gewicht von nur 70 kg. Ein solches Fahrzeug wird in der Lage sein, Staus zu vermeiden und leicht einen Parkplatz zu finden, wobei es eine hohe Manövrierfähigkeit demonstriert.
Die Firma nFrontier gab an, dass UILA eine Zweisitzer-Kabine (Fahrer und Beifahrer) anbietet und sich sowohl auf öffentlichen Straßen als auch auf Radwegen bewegen kann, ohne dass ein Führerschein erforderlich ist. Die Akkukapazität von 1200 Wh reicht für 60–70 km Fahrt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 25 km/h.
Das eingebaute Infotainmentsystem arbeitet mit dem Smartphone des Besitzers zusammen und verbindet sich über eine spezielle Anwendung. Der Hersteller gibt nicht alle Details an, aber die Funktionen des autonomen Parkens und das Rufen des Autos zum Treffpunkt werden erwähnt, außerdem kann das Elektroauto seinem Besitzer folgen, wenn er geht. Die Serienproduktion des nFrontier UILA startet 2024 in Deutschland, wo die Maschine als E-Bike eingestuft wird und „deutlich unter 10.000 Euro“ verkauft wird.
2022-11-22 19:56:16
Autor: Vitalii Babkin
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