Eine Gruppe von Studenten der Universität Wuhan hat ein Projekt umgesetzt, das beim ersten von Huawei gesponserten Innovationswettbewerb für Cybersicherheit den Hauptpreis gewonnen hat. Der Huawei Cup wurde für die Entwicklung von InvisDefense-Kleidung verliehen, die mit auf künstlicher Intelligenz basierenden Kameras eine Person für Erkennungssysteme unsichtbar macht.
Von Studenten erfundene Kleidung funktioniert Tag und Nacht. Eine spezielle Tarnung führt die KI in die Irre, wenn sie Bilder von Kameras im sichtbaren Licht und im Infrarot analysiert. Tagsüber ist es ein einfaches Muster auf der Kleidung, und nachts ist es eine wärmeerzeugende Verdrahtung auf der Kleidung, die ebenfalls auf bestimmte Weise angebracht wird.
Laut den Entwicklern von InvisDefense strebten sie zwei gegensätzliche Ziele an. Einerseits hat die Überwachung von Menschen ein solches Ausmaß erreicht, dass jegliche Privatsphäre wie Rauch dahinschmilzt. Andererseits gibt es Schlupflöcher in Sicherheitssystemen, die Angreifer für illegale Zwecke nutzen können. Offensichtlich sollten InvisDefense-Kleidung und andere ähnliche Lösungen den Betrieb des Strafverfolgungssystems nicht beeinträchtigen, können jedoch die Erhebung von Daten über Bürger im Interesse des Handels oder von Einzelpersonen stoppen.
InvisDefense-Kleidung wurde von Studenten auf einem Universitäts-Campus-Tracking-System getestet. Die Erkennungsgenauigkeit verringerte sich um 57 %. Das ist ein gutes Ergebnis, das noch verbessert werden kann. Aber auch in dieser Form ist InvisDefense-Kleidung brauchbar, da sind sich die Entwickler sicher und hoffen, den Verkauf zu einem Preis von 500 Yuan pro Set (71 US-Dollar) organisieren zu können. In Zukunft will die Gruppe eine ähnliche Tarnung für Objekte und Fahrzeuge entwickeln und darüber nachdenken, wie Satellitenortungssysteme getäuscht werden können.
2022-12-07 16:58:02
Autor: Vitalii Babkin
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