Ab 2022 wird das vietnamesische Ministerium für Information und Kommunikation damit beginnen, Basisstationen der 2G- und 3G-Standards zu trennen. Lokale Beamte glauben, dass dieser Ansatz die Menschen dazu ermutigen wird, Smartphones zu verwenden und die digitale Gesellschaft voranzubringen.
Bereits am 1. Juli soll nach Angaben der vietnamesischen Regierung die erste Phase des neuen Plans gemäß dem „Circular 43“ umgesetzt werden. Das Dokument schreibt vor, dass alle in Vietnam produzierten oder importierten „Endgeräte für die mobile Kommunikation“ 4G unterstützen müssen.
Laut Experten der Analysegruppe GFK werden jährlich mehr als 20 Millionen Handys im Land verkauft, davon 60 % Smartphones und 40 % bzw. acht Millionen Exemplare Push-Button-Modelle.
Derzeit verwenden 25,6 Millionen Abonnenten in Vietnam 2G- und / oder 3G-Telefone, und der Lebenszyklus dieser „Mobilteile“ beträgt durchschnittlich etwa drei Jahre. Sie werden nach und nach aus dem Markt verdrängt.
Die Politik zur Unterstützung der ärmsten und ärmsten Bevölkerungsschichten beim Übergang zu 4G / 5G-Technologien ist nach Angaben der lokalen Telekommunikationsbehörde im Entwurf des öffentlichen Telekommunikationsprogramms 2021-2025 vorgesehen. Im Rahmen des Programms wird die Regierung den Kauf von 2,1 Millionen Smartphones für die Armen unterstützen.
Das Ministerium für Information und Kommunikation wird voraussichtlich ab September 2024 keine Lizenzen für 2G- und 3G-Netze verlängern.
2021-07-01 12:54:20
Autor: Vitalii Babkin