Die NASA berichtete, dass das James-Webb-Weltraumteleskop getestet und verifiziert hat, dass das präzise Ziel- und Zielsystem voll funktionsfähig ist. Ohne diesen in Kanada entwickelten Knoten wäre das Fotografieren entfernter Weltraumobjekte unmöglich. Dieses Werkzeug spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Ausrichtung aller 18 Segmente des Hauptspiegels des Teleskops und hat bereits begonnen zu arbeiten.
Der Referenzsternführungssensor oder FGS (Fine Guidance Sensor) wurde an der Universität von Montreal entwickelt. Der Sensor misst die Position des Referenzsterns im Sichtfeld des Teleskops mit einer Frequenz von 16 Mal pro Sekunde. Alle 3 Sekunden wird ein Signal an den Feinabstimmungsspiegel gesendet, wodurch das System das Teleskop mit ausreichend hoher Genauigkeit hält, damit die Bilder während der Belichtung nicht verschmieren.
Das erste Bild der Sterne (genauer gesagt eines Sterns, nach dem mit der Justierung der Hauptspiegelsegmente begonnen wurde) machte das Teleskop kurz nach dem ersten Einschalten am 28. Januar. In jedem der 18 Segmente des Spiegels wurde ein Stern als separates Objekt reflektiert. Beim Ausrichten der Segmente werden alle Duplikate auf das Bild eines Objekts reduziert. Am 13. Februar entdeckte das FGS einen Stern in seinem Sichtfeld, und dies ermöglichte es, mit der Abstimmung des ersten von 18 Spiegelsegmenten zu beginnen. Wissenschaftler haben bestätigt, dass das Feedback funktioniert und das Spiegelsegment erfolgreich in einen funktionsfähigen Zustand gebracht wurde.
Der Grad der Genauigkeit des auf den Referenzstern gerichteten FGS wird durch einen solchen Vergleich angezeigt, als ob eine Person unterscheiden könnte, wie eine andere in einer Entfernung von 500 km blinkt. Weitere Arbeiten zur Spiegelausrichtung werden hauptsächlich mit dem Fine Guidance Sensor System durchgeführt. Das wird ungefähr drei Monate dauern, und erst im Sommer werden uns die ersten vollwertigen Bilder aus dem Webb gezeigt. Keine Übertreibung, so etwas habe ich noch nie gesehen.
2022-02-18 08:54:43
Autor: Vitalii Babkin