IBM erobert mit seinen Quantencomputern weiterhin die Welt. Vor zwei Jahren hat sie den weltweit ersten kommerziellen Quantencomputer Quantum System One entwickelt, der fast überall in einem kleinen Raum aufgestellt werden kann. Der erste solcher Computer wurde in den USA eingesetzt, der zweite in Deutschland, der dritte in Japan und der vierte, den IBM heute bekannt gab, wird in Südkorea eingesetzt.
Die Yonsei University fungierte als IBM Partner in Südkorea. Das IBM Quantum System One mit einer noch unbekannten Anzahl von Qubits wird 2023 in Betrieb gehen. Die im Januar 2019 gezeigte Originalmaschine Quantum System One verwendete 20 supraleitende Qubits. In den USA und Deutschland scheinen die Anlagen in dieser Konfiguration in Betrieb gegangen zu sein. Ein 27-Qubit-Computer ist bereits nach Japan gegangen. In Südkorea wird das System natürlich gleich oder etwas leistungsfähiger sein.
Beachten Sie, dass IBM heute eine völlig neue Quantencomputerplattform Quantum System Two vorgestellt hat. Wir haben vor zwei Tagen kurz darüber berichtet. Aus irgendeinem Grund ist IBM noch nicht bereit, die Plattform der nächsten Generation zu vertreiben. Südkorea wird, wie bereits erwähnt, auf einen Quantencomputer der vorherigen Generation umsteigen.
Nach Angaben der Parteien wird der in Korea ansässige IBM-Quantencomputer dazu beitragen, neues professionelles Personal im Bereich der Quantencomputerwissenschaften zu schaffen. Junge Fachkräfte mit echter Quantenhardware können neue Werkzeuge und Arbeitsweisen kennenlernen. Korea erwartet, bis 2030 1.000 hochqualifizierte Fachkräfte in der Einrichtung auszubilden, um das Potenzial des Quantencomputings in Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie freizusetzen. Heute gibt es laut IBM weltweit nur noch 3.000 solcher Spezialisten und Quantum-System-One-Systeme werden vor allem benötigt, um neues Personal auszubilden.
2021-11-17 17:46:09
Autor: Vitalii Babkin