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Teslas größtes Elektrospeicherfeuer stoppt den vierten Tag in Folge nicht

Teslas größtes Elektrospeicherfeuer stoppt den vierten Tag in Folge nicht

Am Freitag geriet aus unbekannten Gründen einer der Blöcke eines im Bau befindlichen Stromspeichers auf Tesla Megapack-Basis in Australien in Brand, der mit Batterien mit einer Gesamtkapazität von 450 MWh ausgestattet ist. Über das Wochenende verschärfte sich die Lage – das Feuer breitete sich auf den nächsten 13-Tonnen-Akku aus. So müssen die Feuerwehrleute den vierten Tag in Folge ohne Löschwasser den Brand bekämpfen.

Auch die fehlende Spannung im Bordnetz des Akkupacks, wie Teilnehmer der Veranstaltungen in den Kommentaren zu The Guardian erklären, lässt den Einsatz von Wasser zum Löschen des Feuers nicht zu. Die klassische Methode erhöht in dieser Situation nur die Brenndauer des Akkus. Nach Rücksprache mit Tesla, dem Lieferanten der Batterien für die Anlage, entwickelten die Feuerwehrleute die folgende Taktik – sie versuchen, die Objekte um das Verbrennungszentrum so gut wie möglich zu kühlen, um die Ausbreitung des Feuers einzudämmen, und warten auf das Ausbrennen im Epizentrum.

Nun beschäftigt sich das Löschpersonal damit, dass nach und nach die Türen der Batterieblöcke geöffnet werden, um auf Anzeichen von Verbrennungen oder einen Temperaturanstieg über das akzeptable Maß hinaus zu prüfen. Am Ende des Tages hoffen die Feuerwehrleute, alle Blöcke auf dem Gelände öffnen und inspizieren zu können. Laut ihnen ist dies der erste Brand in der Geschichte der Menschheit, der sich in einer Batterieanlage dieser Größenordnung ereignet hat, die für die Pufferspeicherung von Strom ausgelegt ist.

Der Stromspeicher im australischen Bundesstaat Victoria soll der größte der Welt werden. Mit einer Gesamtkapazität von 450 MWh kann sie Verbraucher mit einer Gesamtkapazität von 300 MW mit Strom versorgen. Die Inbetriebnahme der Anlage war für Dezember dieses Jahres geplant, es ist jedoch schwer vorherzusagen, ob die Fristen aufgrund des Brandes eingehalten werden können. Auftragnehmer für den Bau der Anlage ist das französische Unternehmen Neoen, das im benachbarten Südaustralien bereits eine ähnliche Anlage mit einer Gesamtleistung von 150 MW in nur hundert Tagen errichtet hat.


2021-08-02 11:01:04

Autor: Vitalii Babkin

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