In der präklinischen Phase stellten die Wissenschaftler signifikante therapeutische Ergebnisse fest, darunter die Blockierung von Metastasen und eine Erhöhung der Lebenserwartung. Das Melanom ist eine der tödlichsten Arten von Hautkrebs, daher hat eine neue experimentelle Methode ein großes Potenzial, diesen Trend umzukehren.
Aus früheren Studien wussten die Wissenschaftler um die Assoziation des PLP2-Proteins mit der Melanomsterblichkeit. Es wurde gezeigt, dass die Überexpression von PLP2 die Metastasierung fördert, während die Blockierung im Gegenteil das Tumorwachstum und die Ausbreitung stoppt. Jetzt haben Wissenschaftler ein Rb4-Peptid entwickelt, das auf dieses vielversprechende Ziel abzielt.
In frühen Experimenten an kultivierten Melanomzellen stoppte die Behandlung mit Rb4 die Zellproliferation und verhinderte die Bildung sekundärer Tumorherde. Wissenschaftler glauben, dass das Peptid direkt auf Krebszellen wirkt und die Expression von zwei Molekülen erhöht, die Nekrose hervorrufen.
Anschließend wurde in Mausmodellen gezeigt, dass die Behandlung das Tumorwachstum stoppt und die Zahl der Metastasen signifikant reduziert. Im Vergleich zur Kontrollgruppe stieg die Überlebensrate der Nagetiere um mehr als 25 %.
Es ist wichtig zu beachten, dass keine Nebenwirkungen aufgezeichnet wurden. Zusammen weisen alle Ergebnisse auf das große Potenzial von Rb4 für die Behandlung des menschlichen Melanoms hin.
Bei der Planung eines chirurgischen Eingriffs ist es heute sehr wichtig, den Grad der Krebsschädigung zu beurteilen. Dazu haben Wissenschaftler aus Schweden kürzlich eine KI entwickelt, die auf der Ebene eines erfahrenen Arztes feststellt, ob ein Tumor invasiv ist.
2022-05-27 20:15:14
Autor: Vitalii Babkin