Am Donnerstag soll die H-IIA-Rakete im Interesse der japanischen Regierung mit dem Radaraufklärungssatelliten der dritten Generation IGS Radar-7 in den Orbit starten, teilt die Trägerfirma Mitsubishi Heavy Industries (MHI) mit.
Die Rakete soll um 10:49 Uhr Tokioter Zeit (05:49 Uhr) vom Weltraumbahnhof Tanegashima in der Präfektur Kagoshima im Südwesten des Landes starten.
Das von Mitsubishi Electric gebaute Raumschiff wird als Teil des Information Gathering Satellite (IGS)-Programms der japanischen Regierung gestartet, um das Land mit seiner eigenen Satellitenaufklärung zu versorgen. Die Entwicklung des Programms wurde 1998 als Reaktion auf nordkoreanische Raketentests initiiert.
Das Gerät wird vom Satelliteninformationszentrum des japanischen Ministerkabinetts betreut. Gleichzeitig dient es sowohl der japanischen Landesverteidigung als auch der Überwachung ziviler Naturkatastrophen.
Laut Open Source hat Japan fünf ähnliche Satelliten im Orbit. Das neueste IGS Radar-6 wurde im Juni 2018 auf den Markt gebracht. Alle sind Radarsatelliten der zweiten Generation. IGS Radar-7 ist ein Gerät der dritten Generation. Darüber hinaus befindet sich auch eine Gruppe von drei japanischen optisch-elektronischen Aufklärungssatelliten IGS-Optical im Orbit. Die Auflösung der Geräte dieser Satelliten beträgt 30 cm.
2023-01-26 08:06:21
Autor: Vitalii Babkin
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