Ispace beabsichtigt, für die Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) einen kleinen Rover zu bauen und auf dem Mond zu testen. Japan erwartet, mit Hilfe dieses Geräts Aufnahmen des Erdsatelliten zu machen und den Regolith (Geschoss) zu untersuchen, der eine stark korrosive Wirkung hat.
Der Transformable Lunar Robot wird der zweite in der ersten Mission von ispace sein. Es ist bekannt, dass das Unternehmen einen ähnlichen Vertrag mit den Vereinigten Arabischen Emiraten abgeschlossen hat. Wenn die Mission erfolgreich ist, werden Japan und die VAE einem kleinen Club von Ländern beitreten, die es geschafft haben, sanfte Landungen von Raumfahrzeugen auf dem Mond zu organisieren - nach der UdSSR, den USA und China.
Über das Projekt ist bisher wenig bekannt. Nach den Bildern von JAXA zu urteilen, ist der Mond-Mini-Rover eine 80-Millimeter-Metallkugel mit einem Gewicht von 250 Gramm, die sich auf zwei Rädern auf der Oberfläche des Planeten bewegen kann. Laut JAXA wird das Volumen des Roboters für die Dauer des Transports reduziert und er wird künftig aktiv an Mondmissionen teilnehmen. Die Bewegungen und die Kommunikation mit dem Mondrover werden mit dem Lander überwacht. Die Mini-Roboter-Telemetrie wird JAXA auch dabei helfen, den Lunar Cruiser zu entwickeln, einen großen Mondrover, der für den Transport von Astronauten entwickelt wurde. Bis 2029 soll es fertig sein.
Kurz zuvor kündigten Lockheed Martin und General Motors ehrgeizigere Projekte an, um gemeinsam einen "Mondbuggy" für das bemannte Artemis-Programm der NASA zu entwickeln. In seinem Rahmen ist geplant, im Jahr 2024 Menschen auf dem Mond zu landen. Am selben Tag, dem 26. Mai, kündigte Kanada an, bis 2026 einen eigenen Roboter-Mond-Rover auf dem Mond zu landen. An diesem Projekt wird auch die NASA teilnehmen.
2021-05-29 16:48:35
Autor: Vitalii Babkin