Die Quelle hat erfahren, dass Japan plant, die Inlandsproduktion fortschrittlicher Halbleiterprodukte und Batterien in diesem Jahr zu unterstützen. Die Regierung hofft, dass dies dazu beitragen wird, den Chipmangel zu beseitigen, der wichtige japanische Industrien plagt.
Mit finanziellen Anreizen hofft die Regierung, Top-US-Hersteller anzuziehen. Ziel ist es, die wirtschaftliche Sicherheit zu gewährleisten, indem die Lieferketten im Rahmen eines Bündnisses mit den Vereinigten Staaten gestärkt werden.
Der japanische Fonds zur Unterstützung der lokalen Halbleiterindustrie verfügt über 1,8 Mrd. USD. Mit diesen Mitteln sollen die Unterstützungsprogramme für die Herstellung fortschrittlicher Halbleiterprodukte und Batterien erweitert werden. Die Strategie soll im Juni verabschiedet werden.
Andere Länder stellen viel mehr Mittel für die gleichen Zwecke bereit. So beabsichtigen die Vereinigten Staaten, etwa 40 Milliarden US-Dollar und China etwa 120 Milliarden US-Dollar auszugeben. Angesichts der unterschiedlichen Beträge hält es die japanische Regierung für angebracht, sich nur auf wenige Bereiche zu konzentrieren. Insbesondere wird der technologischen Innovation zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen Vorrang eingeräumt. Der Strategieentwurf sieht vor, dass Japan bis Ende des Jahrzehnts 40% der weltweiten Produktion von Leistungshalbleitern der nächsten Generation für Elektrofahrzeuge und ähnliche Produkte übernimmt. Die zweite Richtung sind Batterien.
Gleichzeitig wird Japan seine Maßnahmen regelmäßig mit der US-Regierung koordinieren, um eine stabile Lieferkette zwischen Verbündeten aufrechtzuerhalten. Die Idee ist, die Produktionsstätten so zu dezentralisieren, dass das Risiko von Versorgungsstörungen in Notfällen verringert wird, wenn die Partner versuchen, einen Vorteil gegenüber China zu erlangen.
2021-05-20 04:32:44
Autor: Vitalii Babkin