Das charakteristische Symptom der COVID-19-Krankheit – das Verschwinden der Geruchs- und Geschmacksempfindungen – stellte sich als nur ein kleiner, oberflächlicher Teil der viel gefährlicheren Veränderungen heraus, die im Gehirn des Erkrankten auftreten. Zu solchen Schlussfolgerungen kamen Ärzte aus Frankreich, Deutschland und Spanien. Wenn sie die Gehirne von Menschen untersuchen, die an dieser Krankheit gestorben sind, finden sie zunehmend "Fadengefäße" - die Überreste toter Kapillaren.
Es wurde festgestellt, dass SARS-CoV-2 Endothelzellen trifft und diese zerstört, was zu mikrovaskulären Pathologien führt. Die eigentliche Zerstörung der Kapillaren erschwert die Blutversorgung des Gehirns, wodurch die Gefahr neurologischer Auffälligkeiten besteht. Es gibt sehr viele davon - neben Geschmacks- und Geruchsstörungen können Gedächtnisverlust, epileptische Anfälle, Bewusstlosigkeit, Demenz usw. Covid ist auch zu einer bedeutenden Ursache für die erhöhte Häufigkeit von Mikroschlaganfällen geworden.
Erschwerend kommt hinzu, dass Gehirnschäden Monate nach der Krankheit auftreten können. Sie sind jedoch höchstwahrscheinlich nicht irreversibel - in Experimenten an Hamstern konnte das Gehirn wieder in einen normalen Zustand versetzt werden. Ärzte glauben, dass dies alles von der Schwere der Krankheit abhängt, und je leichter sie toleriert wird, desto weniger Risiken für das Gehirn. Dies ist übrigens ein weiteres Argument in der langwierigen Debatte um den Nutzen der Impfung.
2021-10-28 17:09:31
Autor: Vitalii Babkin