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Das Ergebnis der DART-Mission: Die Wirkung war stärker als von den Wissenschaftlern erwartet

Das Ergebnis der DART-Mission: Die Wirkung war stärker als von den Wissenschaftlern erwartet

Vor einigen Tagen traf eine DART-Kamikaze-Sonde einen Asteroiden in der Hoffnung, seine Flugbahn zu verändern und damit die Wirksamkeit einer solchen planetaren Abwehrmethode zu beweisen. Die erste Phase der Mission war erfolgreich: Das Gerät traf dort, wo es hinwollte. Und jetzt haben Wissenschaftler die ersten Ergebnisse dieses Rammbocks erhalten.

Die Observatorien Hubble und Webb haben die ersten Bilder der Raumsonde DART, die am 26. September dieses Jahres auf dem Asteroiden Dimorph abgestürzt ist, zur Erde übertragen. Laut Astronomen war der Effekt der Kollision noch größer als erwartet, schreibt Phys.org.

Der erste Test eines Asteroiden-Flugbahnänderungssystems wurde von einer Vielzahl von Teleskopen von der Erde und aus dem Weltraum überwacht. Darunter zwei sogenannte NASA Large Observatories, das Urgestein Hubble und der Nachfolger Webb. Beide machten gleichzeitig Nahaufnahmen eines Doppelasteroiden, der etwa 11 Millionen Kilometer an der Erde vorbeiflog.

Nach dem Einschlag erhielten die beiden Teleskope Daten und Bilder der materiellen Eruption, die dem Einschlag folgte. Nach dem Studium dieser Bilder konnten die Wissenschaftler den Ort des Aufpralls der Sonde auf dem Asteroiden genau bestimmen. Weitere Analysen werden es uns ermöglichen, die Zusammensetzung und Struktur von Dimorph zu untersuchen. Und es wird die wichtigste Frage beantworten: Wie effektiv ist diese Methode, die Erde vor Asteroiden zu schützen? Dies dauert mindestens eine Woche.

Aber schon jetzt könne argumentiert werden, dass der Einschlag „viel größer war, als wir erwartet hatten“, sagte Ian Carnelly von der Europäischen Weltraumorganisation. Es sieht so aus, als ob der Einschlagskrater viel größer sein wird als die 10 Meter im Durchmesser, die vorläufige Berechnungen ergaben. Vielleicht hat es die Sonde sogar geschafft, einen Teil des Astroiden abzuschlagen.

Kürzlich veröffentlichten Wissenschaftler die Ergebnisse der Analyse von Bodenproben des Asteroiden Ryugu. Es wurde festgestellt, dass einige der Ryugu-Staubkörner 7 Milliarden Jahre alt sind, was bedeutet, dass sie 2,5 Milliarden Jahre älter sind als die Sonne. Gleichzeitig ist der Asteroid selbst relativ jung – er ist etwa 9 Millionen Jahre alt plus oder minus 2,5 Mio. Wo und wie solch alter Staub darauf gelangt ist, ist noch nicht klar.


2022-09-30 15:21:37

Autor: Vitalii Babkin

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