Apple beabsichtigt, den Käufern seiner AR/VR-Brille eine Fülle an besonderen Inhalten zur Verfügung zu stellen. Laut The New York Times schließt der IT-Riese dafür Verträge mit verschiedenen Hollywood-Regisseuren ab, die exklusive Anwendungen in einem neuen Format erstellen werden. Insbesondere Jon Favreau, der Schöpfer der Mandalorian-Serie und des Iron Man-Zyklus, ist bereits dem Apple-Team beigetreten. Mit dem Veröffentlichungsdatum des Headsets selbst hat sich Apple noch nicht entschieden, höchstwahrscheinlich erfolgt die Ankündigung im Jahr 2023.
Mit der Hilfe von Favreau und einer Reihe anderer Hollywood-Regisseure versucht Apple, „fesselnde Apps“ für sein Headset zu entwickeln, um sich von Meta und Microsoft abzuheben, teilten Quellen der Verkaufsstelle mit. Im Gegensatz zu den Produkten der letzteren werden sich AR/VR-Brillen sofort an ein breites Publikum von Nutzern richten, die Apple-Gadgets aktiv nutzen. Darüber hinaus will Apple durch die Gewinnung namhafter Regisseure und Künstler die Zahl der Abonnenten des Streaming-Dienstes Apple TV Plus erhöhen, der ebenfalls durch das neue Headset unterstützt wird.
Andere Whistleblower sagten, dass Apple im Rahmen seiner jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC 2022, die heute beginnt, eine Reihe von Softwaretools vorstellen wird, die es einfacher machen, Augmented- und Virtual-Reality-Dienste zu erstellen. So erwartet das Unternehmen, sich lange vor der Ankündigung des Gadgets selbst mit den notwendigen Anwendungen zu versorgen.
Was die Veröffentlichung von AR / VR-Brillen betrifft, so sind sie laut Insidern fast startbereit. Das Unternehmen hat frühe Prototypen, denen es an Rechenleistung mangelte, lange aufgegeben und ist dazu übergegangen, eine voll funktionsfähige Beta-Version zu testen. Die Rechenleistung dieses Gadgets soll mit modernen iPhone und iPad vergleichbar sein. Die Veröffentlichung von AR/VR-Brillen wird sich jedoch aufgrund von Stromproblemen verzögern – Apple wollte ursprünglich in diesem Jahr eine neue Plattform einführen, verzögerte die Veröffentlichung jedoch, um sie vor einer Überhitzung des Akkus zu schützen.
Laut dem Insider und Analysten Ming Chi-Kuo versteht Apple, dass Konkurrenten schnell die wichtigsten Funktionen kopieren und ihre Lösungen früher veröffentlichen können, wenn das Unternehmen sein Gerät lange vor der Organisation der Lieferungen zeigt. Daher strebt Apple ein „kurzes Fenster“ zwischen Präsentation und Verkauf an. Tim Cook wird AR/VR-Brillen aus der Szene im Jahr 2023 zeigen, danach wird er den Zugang zu Vorbestellungen und ersten Lieferungen innerhalb weniger Monate ankündigen, schlägt Kuo vor.
2022-06-07 14:18:23
Autor: Vitalii Babkin