Die Anthropologin Roberta Salmi von der University of Georgia führte im staatlichen Zoo eine Reihe von Experimenten mit Gorillas durch. Seine Pfleger haben entdeckt, dass eine 24-jährige Frau namens Sukari Menschen mit einem seltsamen Geräusch begrüßt, das noch nie zuvor von Gorillas gehört wurde. Es kann als eine Mischung aus Niesen und Husten beschrieben werden und klingt wie „Schnee“ oder „Schnupfen“.
Den Rangern ist aufgefallen, dass Sukari dieses Geräusch nur in Anwesenheit einer Person von sich gibt, nicht aber in der Kommunikation mit anderen Gorillas. Salmi stellte mehrere Situationen mit der Anwesenheit von Nahrung und einem Hausmeister im Sichtfeld des Gorillas nach, jedoch in unterschiedlichen Entfernungen. Als Sukari kein Essen bekommen konnte und keine Person in der Nähe war, schwieg sie, aber als der Hausmeister erschien, versuchte sie, seine Aufmerksamkeit mit diesem seltsamen Geräusch zu erregen.
Weitere Beobachtungen zeigten, dass bald alle Gorillas in diesem Zoo den neuen Ruf beherrschten. Salmi erhielt auch Berichte, dass sechs andere Tiere aus anderen Zoos, die mit Sukari nicht vertraut sind, ebenfalls ein ähnliches Geräusch verwendeten, um die Aufmerksamkeit der Menschen zu erregen. Akustische Analysen zeigten, dass dieses Geräusch von den Gorillas selbst erfunden wurde, sie ahmten das zuvor gehörte Signal nicht nach. Es stellt sich heraus, dass Gorillas gelernt haben, neue Geräusche speziell für den Kontakt mit Menschen zu erfinden.
2022-08-15 01:46:37
Autor: Vitalii Babkin