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Mitarbeiter von Activision Blizzard unterstützen massiv die Klage wegen Belästigung und Diskriminierung von Frauen und kritisieren die Position des Unternehmens

Mitarbeiter von Activision Blizzard unterstützen massiv die Klage wegen Belästigung und Diskriminierung von Frauen und kritisieren die Position des Unternehmens

Am 20. Juli reichten die kalifornischen Behörden eine Klage gegen Activision Blizzard ein, in der sie sagten, dass die Mitarbeiter des Unternehmens sexueller Belästigung und Diskriminierung ausgesetzt waren. Die Vorwürfe entsprächen nicht dem tatsächlichen Stand der Dinge und ein solches Verhalten liege bereits in ferner Vergangenheit. Mitarbeiter kritisierten die Position des Unternehmens und unterstützten die Klage mit eigenen Geschichten in den sozialen Medien. Einige Mitarbeiter protestierten und beschlossen, am 24. Juli aus Solidarität nicht zu arbeiten.

Der Journalist Jason Schreier berichtete, dass Führungskräfte von Activision Blizzard die Mitarbeiter in einer internen Mailingliste gewarnt hätten, dass die Anschuldigungen der Belästigung und Belästigung aus der Klage verzerrt und aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Viele Mitarbeiter mochten solche Briefe nicht und begannen, Aufzeichnungen in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen, in denen sie ihre Empörung zum Ausdruck brachten.

Mehrere führende Entwickler von World of Warcraft und Overwatch haben ebenfalls Unterstützung beigetragen. WoW-Chefdesigner Jeremy Fizel kündigte den Protest an.

„Heute werden viele von uns nicht arbeiten, als Zeichen der Solidarität mit Frauen, die über Probleme im Unternehmen sprechen. Die Aussagen des Managements von Activision Blizzard geben nicht unsere Ansichten wieder. Wir vertrauen den Frauen und werden versuchen, die Situation zu verbessern, und wir fordern, dass die Täter vor Gericht gestellt werden. Taten sind stärker als Worte“, sagte Feasel auf Twitter.

Nach Anschuldigungen von TheGamer boykottierten GameXplain und andere das Unternehmen. Spieler begannen, Proteste im Spiel zu organisieren, und forderten auch die Entfernung von Informationen über den ehemaligen Kreativdirektor Alex Afrasiabi aus WoW, dem zahlreiche sexuelle Belästigungen vorgeworfen wurden.

Mitbegründer und ehemaliger Blizzard-CEO Michael Morhaime hat sich bei den Opfern entschuldigt und gesagt, dass er während seiner Amtszeit mehr hätte tun sollen, um Probleme zu vermeiden. Morheim trat 2018 als Chef zurück und zog sich 2019 von Blizzard zurück.


2021-07-24 16:18:13

Autor: Vitalii Babkin

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