In das nächste Update der Nest Hub-Geräte der ersten Generation (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung als Home Hub bekannt) hat Google das Fuchsia-Betriebssystem hinzugefügt. Im Gegensatz zu Android läuft die neue Plattform nicht unter Linux, sondern auf dem Zircon-Mikrokernel.
Google hat offiziell bestätigt, dass Fuchsia jetzt im Nest Hub Smart Display Firmware-Update ausgeliefert wird, und dies ist keine vorläufige Version, sondern eine offizielle Version. In naher Zukunft werden alle Gerätebesitzer entsprechende Benachrichtigungen erhalten. Solche Updates begannen im Mai zu erscheinen, waren jedoch zunächst für die neueste Generation von Smart Displays und nur im Pre-Build verfügbar.
Interessanterweise bemerkten die meisten Besitzer beim Nest Hub überhaupt keine Veränderungen, sogar die Geräteleistung blieb gleich. Ob das Smart Display auf ein neues System migriert ist, lässt sich nur über den Menüpunkt Über das Gerät im Einstellungsmenü feststellen, auch der Name Fuchsia wird dort nicht erwähnt. Mit anderen Worten, Google hat versucht, das Update für die Nutzer so unsichtbar wie möglich zu machen und dabei alle Funktionen und Oberflächenelemente beizubehalten.
Einerseits war die erste Phase des Einsatzes des Systems ruhig und prosaisch und rechtfertigte wahrscheinlich nicht alle Hoffnungen, die vor fünf Jahren, als es erst bekannt wurde, in dieses geheime Projekt geknüpft wurden. Bemerkenswert ist hingegen die Tatsache, dass Google auf Geräten, die seit Jahren laufen, das Betriebssystem ändern konnte, ohne dass die meisten Nutzer es bemerkten.
2021-08-18 19:19:23
Autor: Vitalii Babkin