Die italienische Wettbewerbsbehörde verhängte gegen Google eine Geldstrafe von 100 Millionen Euro. Die Geldbuße wurde verhängt, weil der Internetgigant die JuicePass-Anwendung, mit der Elektroautofahrer Informationen über den Standort öffentlich zugänglicher Ladestationen in Europa erhalten, nicht in den Android Auto-Katalog aufgenommen hat. Stattdessen hat sich Google für seinen eigenen Dienst, Google Maps, entschieden, der dieselbe Funktionalität bietet.
Enel, dem die JuicePass-App gehört, reagierte auf die Entscheidung der italienischen Antimonopolbehörden mit folgender Erklärung:
Wir unterstützen die Entscheidung des italienischen Antimonopol-Dienstes, der ein wichtiger Anreiz für das Wachstum der Elektromobilität im Land ist. Diese Entscheidung wurde zu einem Schlüsselzeitpunkt für die Entwicklung des gesamten Sektors getroffen, der nicht länger verzögert werden kann. Entsprechend der Entscheidung erhalten die Enel X JuicePass-App und alle anderen Entwickler von Anwendungen zum Laden von Elektrofahrzeugen gleiche Wettbewerbsbedingungen für Google-Apps. Dies wird die Innovation und den Wettbewerb zwischen Mobilfunkanbietern fördern. All dies wird sich natürlich positiv auf Endbenutzer auswirken, die ihre Anforderungen an das Laden von Elektrofahrzeugen erfüllen können, indem sie Zugang zu einem breiteren Spektrum von Diensten erhalten und das Laden von Elektrofahrzeugen mit Funktionen wie der Vorreservierung von Elektrizitätsstationen und der Möglichkeit zum Starten vollständig sichern Ladesitzungen direkt von ihrem Display.
2021-05-14 17:12:07
Autor: Vitalii Babkin