Mit dem Ausbruch der Pandemie sind die Bildungssubventionen weltweit stark zurückgegangen, was zu einem Rückgang der Nachfrage nach Chromebooks (traditionell als Gadgets für Studenten) geführt hat. Die Benutzer sind zu Heimcomputern zurückgekehrt, die oft ehrlich gesagt veraltet sind - wirtschaftliche Turbulenzen erlauben es nicht, sie regelmäßig zu aktualisieren. Google hat den Sprung gewagt und begonnen, Chrome OS Flex zu fördern, ein „ultraleichtes“ Betriebssystem für ältere Desktops.
Chrome OS Flex ist aus Chrome OS hervorgegangen, aber es ist nicht an ein Chromebook oder ähnliches gebunden. Das System läuft direkt vom USB-Stick, funktioniert mit jedem nicht allzu alten PC und Mac, unterstützt Intel- und AMD-Chips. Sie benötigt 4 GB RAM und 16 GB Festspeicher, das Betriebssystem unterstützt CloudReady. Google gibt keine Nutzungsbedingungen vor, das System ist kostenlos.
Der Nachteil von Chrome OS Flex ist, dass es eher ein Webbrowser mit erweiterten Funktionen ist, der nur wie ein vereinfachtes Betriebssystem aussieht. Darüber hinaus hat es seine umstrittenen Entscheidungen - zum Beispiel gibt es keinen Zugriff auf dasselbe Google Play. Andererseits befindet sich das System noch im Early Access und die Vollversion wird frühestens in der zweiten Jahreshälfte erscheinen, sodass es sich vorerst lohnt, die Mängel in Kauf zu nehmen.
2022-02-21 08:07:32
Autor: Vitalii Babkin