Laut Online-Quellen reichte eine Gruppe von US-Generalstaatsanwälten eine Kartellklage gegen Google ein, in der sie dem Alphabet-eigenen Unternehmen vorwarfen, den Online-Werbemarkt illegal zu monopolisieren. Die Kläger sind zuversichtlich, dass der Anteil des IT-Riesen an den Werbeabschlüssen auf der Fachbörse des Unternehmens zwei- bis viermal höher ist als die Provisionen der Wettbewerber.
Dem Bericht zufolge erhält Google auf dem US-Markt zwischen 22 und 42 % der Werbeausgaben, die über die Plattformen des Unternehmens getätigt werden. Laut den Autoren der Klage beleuchten die neuen Daten, wie der Suchriese seine marktbeherrschende Stellung im Online-Werbesegment ausnutzt. Der Anteil, den Google aus Transaktionen auf der Werbebörse des Unternehmens erhält, ist um ein Vielfaches höher als die Provision, die auf ähnlichen Plattformen von Wettbewerbern erhoben wird. Es wird auch argumentiert, dass Google eine Strategie verfolgt, die Kosten für Online-Werbung zu erhöhen, weshalb die Nutzer der Dienste des Unternehmens die Preise ihrer Produkte erhöhen müssen.
Im Southern District von New York wurde eine neue Kartellklage der Generalstaatsanwaltschaft eingereicht, die in Kürze in einem entsprechenden Gerichtsverfahren geprüft wird. Google bezeichnete die neue Kartellklage als unangemessen und fügte hinzu, dass die Gebühren für Online-Werbung des Unternehmens unter dem Branchendurchschnitt liegen.
2021-10-24 05:48:54
Autor: Vitalii Babkin