Es ist kein Geheimnis, dass der Wert von Immobilien in vielen Regionen der Welt rasant wächst. Zu diesem recht bekannten „Fieber“ ist ein neuer Trend hinzugekommen - einige sind bereit, Millionen von Dollar zu zahlen, nicht in New York oder anderen beliebten Websites, sondern an Orten, die überhaupt keine reale Verkörperung haben - in der virtuellen Welt.
Das zum Verkauf stehende Land wird buchstäblich auf Servern gespeichert - virtuelle Welten, zusammenfassend als "Metaversum" bezeichnet, stehen bereit, um praktisch unbegrenzte Flächen anzubieten. Obwohl virtuelle Märkte schon früher existierten, sind einige Lose seit der Ankündigung von Meta über die Schaffung des Metaversums in den letzten Monaten im Preis um 400-500 % gestiegen.
Dabei interagieren Menschen in der virtuellen Welt wie „Comic“-Avatare – fast wie in einem Videospiel mit Multiplayer. Für den Besuch können sie sowohl gewöhnliche Computer mit Monitoren als auch neue technische Lösungen verwenden – Meta und andere Unternehmen haben langfristige Strategien für die Entwicklung von VR-Headsets und Peripheriegeräten wie der Oculus-Serie. Einigen Schätzungen zufolge könnte das kombinierte Metaversum in naher Zukunft zu einem 1-Billionen-Dollar-Geschäft heranwachsen.
Es ist bekannt, dass viele beliebte Künstler wie Justin Bieber und Ariana Grande sowie andere ebenso beliebte Schausteller ihre eigenen Avatare haben.
Einigen Berichten zufolge wurde vor nicht allzu langer Zeit ein Grundstück in einer der beliebten virtuellen Welten Decentraland für 2,5 Millionen US-Dollar verkauft.Nach Angaben lokaler "Makler" sind die Preise in den letzten Monaten um 400-500% gestiegen. In der Welt von Sandbox gab die virtuelle Immobilienagentur Republic Realm eine Rekordsumme von 4,3 Millionen US-Dollar für ein Grundstück aus. Experten glauben, dass für einige Benutzer die digitale Welt nicht weniger wichtig ist als die virtuelle Welt, wenn nicht sogar wichtiger.
Laut Jeanine Yorio, der Eigentümerin von Republic Realm, hat ihr Unternehmen letztes Jahr 100 virtuelle Privatinseln für jeweils 15.000 US-Dollar verkauft. Jetzt werden sie für 300.000 Dollar verkauft – vergleichbar mit dem Preis eines durchschnittlichen Hauses in den Vereinigten Staaten.
Gleichzeitig glauben Branchenexperten, dass Investitionen in virtuelles Land ziemlich riskant sind. Entscheidend ist vor allem der Standort. Sowohl in der virtuellen als auch in der realen Welt gibt es Bereiche, in denen der Mensch an erster Stelle steht. In der Regel sind dies Orte, an denen sich Charaktere massenhaft versammeln, und solche Orte sind sicherlich wertvoller als Gebiete, in denen nichts passiert. Als Beispiel sei das virtuelle Zuhause des berühmten Rappers Snoop Dogg (Snoop Dogg) genannt – jemand zahlte 450.000 Dollar, um sein virtueller Nachbar in Sandbox zu werden.
Lokale Experten für digitale Immobilien betonen, dass Nachbarn auch hier wichtig sind – alle neigen dazu, sich in Gruppen mit gemeinsamen Interessen zu versammeln. Gleichzeitig ist der Kauf von virtuellem Land viel einfacher als der Kauf eines echten Grundstücks – es kann in wenigen Minuten erledigt werden, indem entweder direkt an die Plattform oder an einen Vermittler gezahlt wird, der das Gebiet bereits besitzt. Danach können die Besitzer anfangen zu bauen, zu dekorieren, umzubauen. "Es ist ein Code", sagt Yorio.
Sie empfiehlt jedoch, nur die Mittel in digitale Territorien zu investieren, die die Bürger bereit sind zu verlieren, wenn etwas passiert, da die lokalen Immobilienpreise sehr volatil sind, obwohl solche Akquisitionen in einigen Fällen große Gewinne bringen können.
2022-01-13 18:17:59
Autor: Vitalii Babkin