Wie sich herausstellte, unterscheidet sich die kürzlich vorgestellte Apple Watch Series 7 Smartwatch nicht wesentlich vom Modell der sechsten Generation. Aber selbst mit wenigen Unterschieden können einige von ihnen als erheblich bezeichnet werden, und in einigen Fällen mussten Apple und seine Partner erhebliche Anstrengungen zur Innovation unternehmen.
Um die Innovationen der Apple Watch Series 7 zu verstehen, mussten die iFixit-Ingenieure ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens als Berater hinzuziehen. Vielleicht hat sich das Display am meisten verändert: Neben der Tatsache, dass es größer geworden ist, ist es jetzt nicht mit zwei, sondern mit einer Schleife mit dem Gerät verbunden.
Eine Schleife ist sowohl für die Anzeige des Bildes als auch für die Übertragung von Signalen vom Touch-Interface verantwortlich. Dies habe nach Angaben eines ehemaligen Apple-Ingenieurs das Design erheblich komplizierter gemacht – so sehr, dass es zu Lieferverzögerungen von Auftragnehmern kam und das Gerät auch etwas später als erwartet freigegeben wurde.
Etwas überrascht waren die iFixit-Spezialisten vom Akku. Seine Kapazität hat sich leicht erhöht, insgesamt ist der Akku jedoch nahezu unverändert geblieben. Bis auf die Tatsache, dass der Akku aus der Apple Watch Series 6 zum neuen Modell passt und damit funktioniert.
Aber die bedeutendste Änderung war natürlich der Verzicht auf den Diagnoseport, der bei Smartwatches seit der allerersten Generation vorhanden ist. Der Anschluss wurde durch ein 60,5 GHz Funkmodul ersetzt. Die Verweigerung von Steckern wirkt sich immer positiv auf die Schutzfähigkeit des Gerätes aus. Und im Fall der Apple Watch Series 7 deutet diese Entscheidung darauf hin, dass diese in Zukunft auf dem iPhone verwendet werden kann. Generell wurde die Wartbarkeit der neuen Smartwatch mit 6 von 10 möglichen Punkten bewertet.
2021-10-22 16:37:32
Autor: Vitalii Babkin