Elon Musk war sich bereits im Sommer dieses Jahres sicher, dass im Oktober in der Nähe von Berlin die ersten Elektroautos vom Band laufen würden. Nachdem er in der vorletzten Woche einen Tag der offenen Tür am deutschen Standort verbracht hatte, sprach er bereits über den Produktionsstart im November, doch die nächste Zulassungsstufe könnte den Start des Unternehmens noch in diesem Jahr generell in Frage stellen.
Wie Reuters feststellte, sollten die lokalen Behörden eine zweite Runde öffentlicher Anhörungen zu den Umweltauswirkungen von Teslas Betrieb durchführen. Da sie im Falle eines Konflikts zwischen den Aktivisten und der Unternehmensleitung den Fall nicht vor Gericht bringen wollten, beschlossen die örtlichen Behörden, zusätzliche öffentliche Anhörungen durchzuführen, bei denen nur die Forderungen von Aktivisten berücksichtigt werden, die in der ersten Phase nicht befriedigt wurden der Anhörungen. Auf jeden Fall sind Naturschützer mit Teslas vorgeschlagenem Emissionskontrollverfahren nicht ganz zufrieden.
Vom 2. bis 22. November findet die zweite Anhörungsrunde statt, die den Produktionsstart von Elektrofahrzeugen im neuen Unternehmen in diesem Jahr in Frage stellt. Wir fügen hinzu, dass Tesla auf der vierteljährlichen Berichtskonferenz seine Zuversicht in die Fähigkeit geäußert hat, in diesem Jahr mit der Montage von Modell-Y-Frequenzweichen nicht nur in Deutschland, sondern auch in einem neuen Werk in Texas zu beginnen. Bisher sprechen wir über das Debuggen von Vorserienkopien von Elektrofahrzeugen, nicht von kommerziellen.
Elon Musk selbst hat immer wieder die Bürokratie des deutschen Rechtssystems kritisiert. Ursprünglich hatte das Unternehmen damit gerechnet, das Werk in der Nähe von Berlin bis Juli dieses Jahres in Betrieb zu nehmen, doch nun verschieben sich die Termine offenbar. Während Tesla in China hergestellte Frequenzweichen nach Europa importiert, wurden bei einem Rundgang durch das deutsche Werk lokal produzierte Muster mit einer anderen Karosseriestruktur und mit einem neuen Akkupack demonstriert.
Aktivisten haben wiederholt versucht, die Entstehung eines Tesla-Unternehmens in der Nähe von Berlin zu verhindern. Sie waren besorgt sowohl über die Knappheit der Wasserressourcen als auch über die Auswirkungen der Entwaldung auf die lokale Fauna. Infolgedessen wurden die Eröffnungstermine des Unternehmens ständig verschoben, und man sollte sich nicht wundern, wenn sie auf das nächste Jahr verschoben werden.
2021-10-21 14:13:34
Autor: Vitalii Babkin