Gigabyte hat zwei eigene Versionen des Einsteiger-Grafikbeschleunigers Radeon RX 6400 vorgestellt, die Eagle- und D6-Low-Profile-Modelle. Beide sind mit Kühlsystemen mit zwei Lüftern ausgestattet. Ersteres ist jedoch eine Lösung in voller Größe mit einem WindForce 2X-Kühler, während letzteres eine Low-Profile-Grafikkarte mit einem kompakten Kühler ist.
Beide neuen Artikel belegen zwei Erweiterungssteckplätze im PC. Die Eigenschaften der Beschleuniger unterscheiden sich nicht von denen der Referenz. Die Karten basieren auf Navi 24-GPUs, die 768 Stream-Prozessoren, 32 Rastereinheiten, 48 Textureinheiten und 12 Raytracing-Beschleunigungseinheiten umfassen. Der Betriebsfrequenzbereich der GPU liegt zwischen 1923 und 2321 MHz. Die Karten erhielten jeweils 4 GB Speicher mit einem 64-Bit-Bus, einer effektiven Frequenz von 16 GHz und einer Bandbreite von 128 GB/s. Beide Karten arbeiten im PCIe 4.0 x4-Modus, was sich negativ auf die Leistung auswirkt, wenn sie in einem PCIe 3.0-Steckplatz installiert werden.
Beide Beschleuniger erhielten einen DisplayPort-Anschluss und einen HDMI. Es gibt keinen externen Stromanschluss. Das Modell Radeon RX 6400 verbraucht nicht mehr als 53 Watt, was durchaus in der Lage ist, einen PCIe-Steckplatz bereitzustellen.
Der Hersteller weist auf das Vorhandensein von AMD Infinity Cache-Technologien in den Beschleunigern hin und meldet auch Unterstützung für DirectX 12 Ultimate, AMD FidelityFX Super Resolution (FSR), Radeon Super Resolution (RSR) und AMD Smart Access Memory. In den meisten Szenarien werden sie jedoch nicht nützlich sein, da die Radeon RX 6400 aufgrund ihrer Eigenschaften schwer als Gaming-Grafikkarte bezeichnet werden kann.
2022-04-20 14:38:10
Autor: Vitalii Babkin