General Motors hat angekündigt, in Nordamerika ein neues Kathodenwerk zu bauen, das Batteriekomponenten für Elektrofahrzeuge produzieren wird. Die im Rahmen eines Joint Ventures mit der südkoreanischen Posco Chemical errichtete Anlage wird Kathodenaktivmaterial (CAM) verarbeiten, das etwa 40 % der Batteriekosten ausmacht.
Wie andere Autohersteller möchte GM sein EV-Angebot erweitern. Das Unternehmen verspricht, bis 2025 27 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung und Markteinführung von 30 neuen Elektroautos zu investieren. Um diese Pläne zu verwirklichen, versucht GM, seine Lieferkette zu stärken. Das Unternehmen gab bekannt, dass es in Zusammenarbeit mit LG Chem über 4 Milliarden US-Dollar für den Bau von zwei Batteriefabriken in Nordamerika ausgeben wird.
Das neue Kathodenwerk wird zwei im Bau befindliche Automobilwerke in Ohio und Tennessee mit Batteriematerialien beliefern. Darüber hinaus plant GM bis Mitte des Jahrzehnts den Bau von zwei weiteren Batteriezellfabriken. GM gab den Standort des neuen Kathodenwerks nicht bekannt, sagte jedoch, dass es im Jahr 2024 in Betrieb gehen würde.
GM sagt, dass es beabsichtigt, Kobalt, das teuerste Batteriematerial, in seinen Batterien zu streichen und alternative Batterietechnologien zu erforschen. Das Unternehmen hat kürzlich einen Vertrag zur Gewinnung von Lithium, einem Schlüsselmaterial für die Batterieproduktion, aus geothermischen Feldern in den USA abgeschlossen. Zu den weiteren Bemühungen des Unternehmens gehört der Aufbau eines neuen Forschungszentrums in Michigan, um langlebigere und umweltfreundlichere Batterien für Elektrofahrzeuge zu entwickeln.
2021-12-01 22:04:43
Autor: Vitalii Babkin